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Gute Frühform

HSV Hamburg gewinnt Turnier in Straßburg

Der HSV Hamburg präsentiert sich zwei Wochen vor dem Start der Männer-Handball-Bundesliga in beachtlicher Frühform. Der deutsche Vizemeister gewann das stark besetzte «Eurotournoi» in Straßburg durch einen 29:26 (14:13)-Finalerfolg über den französischen Meister Montpellier HB.

Schon in der Vorrunde hatte der HSV beide Partien gegen den französischen Vize-Meister Chambery HB (31:29) sowie den dänischen Spitzenclub Silkeborg (35:30) gewonnen. Die Rhein-Neckar Löwen beendeten das Turnier hingegen nur als Fünfter. Nach zwei Vorrunden-Niederlagen gegen den russischen Titelträger Chechowski Medwedi (29:32) und Montpellier (28:39) gewannen die Mannheimer das Platzierungsspiel am Sonntag gegen Chambery mit 35:26 (16:12). Turnierdritter wurde Chechow vor Silkeborg.

Obwohl beim HSV zwei Topstars, Weltmeister Pascal Hens und Olympiasieger Bertrand Gille (beide Achillessehnen-Operationen) fehlten, zeigten die Hamburger nur eine Woche nach dem Turniersieg im polnischen Kielce erneut eine mannschaftlich starke Leistung. Vor allem der kroatische Neuzugang Igor Vori setzte bei den Hanseaten im Turnierverlauf Akzente in der Abwehr und im Angriff. «Igor wird uns auf jeden Fall weiterbringen», meinte Hens. Im Finale gegen Montpellier mit dem früheren Kieler Welthandballer Nikola Karabatic war Torwart Johannes Bitter ein starker Rückhalt, beste HSV- Torschützen waren Hans Lindbergh und Blazenko Lackovic mit je sieben Treffern, Karabatic traf achtmal für Montpellier. Für die Entscheidung in der spannenden und hochklassigen Partie sorgte Lindbergh mit einem Doppelschlag in der Schlussminute.

Deutlich mehr Arbeit bis zum Bundesliga-Saisonstart Anfang September haben die Rhein-Neckar Löwen, in der Vorsaison Liga- Dritter. «Immerhin haben wir das Turnier mit einem Sieg beendet. Nach den zwei Niederlagen waren unsere Spieler sehr enttäuscht», sagte Löwen-Trainer Ola Lindgren: «Aber wir wissen jetzt, wo wir die Hebel ansetzen müssen. Allerdings muss man mit unserer neu formierten Mannschaft Geduld haben.» Nur rund 48 Stunden nach dem Sieg im Junioren-WM-Finale in Kairo stand der frisch gebackene Weltmeister Patrick Groetzki am Freitagabend schon wieder für die Mannheimer auf dem Feld. «Die Vorfreude auf die Saison ist deutlich größer als die Müdigkeit. Zudem gibt ein WM-Titel enorm viel Selbstvertrauen für die Vorbereitung mit der Mannschaft», sagte Groetzki. In Uwe Gensheimer (insgesamt 27 Treffer in drei Spielen) stellten die Löwen auch den erfolgreichsten Turniertorschützen in Straßburg.

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