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DKB Handball-Bundesliga

HSV Hamburg lehnt Quote für deutsche Talente ab

Der HSV Hamburg hat eine Quote für deutsche Spieler bei den Vereinen der Handball-Bundesliga abgelehnt.

«Das können Sie von den Clubs nicht verlangen. Die Konkurrenz in der Liga ist zu groß. Jeder Verein denkt erst einmal an sich und investiert viel Geld, um konkurrenzfähig und erfolgreich zu sein», sagte der neue Geschäftsführer Frank Rost der Fachzeitschrift «Handball-Magazin».

Der frühere Fußball-Nationaltorhüter erwartet stattdessen, dass die jungen Spieler die Herausforderung starker Konkurrenz annehmen und so zu Nationalspielern reifen. «Ich weiß, dass das für junge deutsche Talente, von denen wir viele haben, eine harte Nummer ist», sagte Rost. «Aber junge Spieler müssen sich anpassen und die Situation als Ansporn begreifen. Nicht jammern, sondern durchsetzen muss die Devise sein. Genau diese Spieler suchen wir. Und es gibt sie auch.»

Bundestrainer Martin Heuberger hatte nach der gescheiterten Qualifikation für die EM 2014 einmal mehr eine Quote für deutsche Talente bei Bundesliga-Clubs gewünscht.