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Verbale Seitenhiebe vor dem Saisonstart

HSV-Präsident lästert über die Konkurrenz

Der Präsident von Handball-Supercup-Sieger HSV Hamburg, Andreas Rudolph, hat vor dem Bundesliga-Start verbale Seitenhiebe an die Ligarivalen THW Kiel und Rhein-Neckar Löwen verteilt. „In Kiel gibt es nichts außer dem THW und der Kieler Woche - und die findet in der Handball-Sommerpause statt", sagte Rudolph.

„Der THW hat es deshalb einfacher als alle anderen. Die Halle ist bei jedem Spiel ausverkauft." Dadurch habe der Club immer Planungssicherheit. Mit Blick auf die „Löwen" meinte Rudolph: „Ich würde schon dagegen protestieren wollen, unsere Arbeit mit der der Rhein-Neckar Löwen zu vergleichen. Ich denke, dass wir sehr kontinuierlich arbeiten." Hingegen gehe es bei den Löwen etwas sprunghafter zu.

Der 27:26-Erfolg im Supercup gegen Rekordmeister Kiel am Dienstagabend hat den Titelhunger des HSV-Bosses noch nicht gestillt. „Unser Ziel ist ganz klar die Meisterschaft. Klappt das nicht, wäre ich mit der Saison nicht zufrieden." Im vollgepackten Handball-Kalender sind Rudolph die Länderspiele ein Dorn im Auge. „Ex-Fußballer Lothar Matthäus ist Rekord- Nationalspieler mit 150 Länderspielen. Aber im Handball gibt es Spieler mit über 300 Einsätzen." Dies sei zu viel, monierte Rudolph.