HSV Hamburg - Rhein-Neckar Löwen - Spielerische Klasse von Hamburg setzt sich durch - HSV siegt im Löwen-Käfig - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Spielerische Klasse von Hamburg setzt sich durch

HSV siegt im Löwen-Käfig

Mit einer Gala-Vorstellung in der zweiten Halbzeit hat der HSV Hamburg den Käfig der Löwen erstürmt. Nach dem 34:30 (15:16) des Supercup-Siegers müssen die Rhein-Neckar Löwen, die von den 11.000 Fans in der SAP Arena mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet wurden, einstweilen alle Titelambitionen beiseitelegen.

Hingegen hatte das Team von Martin Schwalb nach seiner beeindruckenden Vorstellung allen Grund zu feiern. Nur eine Halbzeit lang hatten die Gäste in Mannheim mit dem heimischen Star-Ensemble Schwierigkeiten, dann setzte sich mit zunehmender Spieldauer die spielerische Klasse der nicht weniger prominent besetzten Hamburger immer deutlicher durch.

Entscheidung durch Bitters Paraden

Nach der Pause übernahmen die Schwalb-Schützlinge das Kommando, zeigten ihre Extraklasse. Doch lange lag der HSV ‚nur‘ mit einem oder zwei Toren in Führung, da sich  im spielerischen Übermut immer wieder leichte Fehler einschlichen und zudem Löwen-‚Shooter‘ Karol Bielicki fast nach Belieben traf. Knackpunkt war dann die 47. Minute: Die Löwen hatten gerade wieder zum 23:23 ausgeglichen, dazu erhielt Hamburgs Torsten Jansen eine Zeitstrafe. In Unterzahl brachte Hans Lindberg gewohnt cool die Gäste zunächst in Führung.

Auf der Gegenseite wehrte der eingewechselte ‚Jogi‘ Bitter danach erst einen Gensheimer-Gegenstoß und gleich anschließend einen Tempogegenstoß ab. Der HSV zog binnen zwei Minuten auf 27:24 davon, die Partie kippte endgültig zugunsten der – zumindest an diesem Abend - klar besseren Hanseaten.

Das Spiel in der Statistik
Rhein-Neckar Löwen – HSV Hamburg 30:34 (16:15)

Rhein-Neckar Löwen:
Szmal, Fritz; Gensheimer (5/1), Roggisch, Prieto, Harbok (1), Bielicki (7), Manojlovic, Gudjonsson (2), Stefansson (3/1), Müller, Myrhol (4), Sigurdsson (2), Groetzki (6).

HSV Hamburg:
Bitter, Sandström; Schröder, Duvnjak (4), Jansen (3), Lackovic (4), Flohr, Vori (4), G. Gille (5), Grundsten, Lindberg (10/5), K. Lijewski (2), M. Lijewski (2).

Zuschauer:
11.141. – Schiedsrichter: Methe/Methe. – Zeitstrafen: 10:8 Minuten. – Siebenmeter: 3/2:6/5

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