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Hamburg - Rheinland

HSV stellt Rekord ein

Der HSV Hamburg hat sich im ungleichen Duell gegen den DHC Rheinland keine Blöße gegeben und mit dem 28:14-Sieg sogar seinen Bundesliga-Rekord eingestellt. Seit dem 30:14 gegen die HSG Wetzlar (9. November 2003) hatten die Hamburger nie weniger Gegentore in einem Spiel kassiert. Der erste Gegentreffer gegen Dormagen hatte 13 Minuten und 45 Sekunden auf sich warten lassen. Dass ausgerechnet Abwehrspezialist Maciej Dmytruszynski den starken Johannes Bitter zum 1:5 überwinden konnte, sagt einiges aus über die Angriffsleistung des DHC. Sie war in der Anfangsphase nicht vorhanden. Dass es nach 22 Minuten "nur" 11:2 für den HSV stand, war einzig dem Umstand geschuldet, dass auch die Hamburger im Angriff nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Ansonsten wäre das Ergebnis vermutlich in Dimensionen gestiegen, die den insolventen DHC zu Überlegungen veranlasst hätten, den Spielbetrieb doch noch vorzeitig einzustellen. Für den HSV entwickelte sich die Begegnung fortan zu einer besseren Trainingseinheit, in der Martin Schwalb zur Pause mit Ausnahme von Torsten Jansen alle Akteure austauschte, um Kräfte für das Duell mit den Füchsen Berlin zu sparen. "Der Plan war, mit unseren zwei Deckungsvarianten (6:0 und 3:2:1) ein richtiges Bollwerk aufzubauen. Das ist uns gut gelungen", bilanzierte der HSV-Coach.