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Sorgen bei den Füchsen Berlin

Jaszka und Petersson im Formtief

Erst Erfolgsgaranten, jetzt Sorgenkinder: Spielmacher Bartlomiej Jaszka und Rückraumspieler Alexander Petersson stecken beim Handball-Bundesligisten Füchse Berlin in der Krise. Dennoch kann der Hauptstadtclub das kompensieren und siegt gegen Gummersbach.

Endlich Pause, endlich Regeneration: Bundesligist Füchse Berlin hofft in der knapp vierwöchigen Spielpause, das Formtief von Spielmacher Bartlomiej Jaszka und Rückraumspieler Alexander Petersson zu überwinden. Erste Maßnahme: Bis Montag gibt es Kurzurlaub. Zuvor hatte der Hauptstadtclub am Dienstagabend Europapokalsieger VfL Gummersbach mit 24:20 besiegt und damit seinen Anspruch auf das internationale Geschäft untermauert.

Internationales Top-Niveau können derzeit jedoch nicht alle Füchse-Spieler bieten. „Wir müssen sehen, dass wir das Spiel mit eineinhalb Rückraumspieler gewonnen haben, das schafft man in dieser Liga auch nicht oft“, sagte Geschäftsführer Bob Hanning mit sarkastischem Unterton. Spielmacher Jaszka befindet sich noch in einem Formtief. Die beiden Linkshänder im Rückraum, Alexander Petersson und Mark Bult, konnten zudem keine Akzente gegen Gummersbach setzen. Im Rückraum ging das Spiel ausschließlich über halblinks, dort überzeugten Sven-Sören Christophersen und Michal Kubisztal.

Gerade die derzeitige Verfassung von Jaszka und Petersson, die beide großen Anteil an der erfolgreichen Hinrunde hatten, macht den Füchsen Sorgen. In der anstehenden Spielpause erhält die Mannschaft daher zunächst frei bis zum kommenden Montag und steigt dann wieder ins Training ein. Im April steht allerdings für die Nationalspieler auch noch ein Lehrgang mit den Auswahlteams an. „Das war kein schönes Spiel gegen Gummersbach, das dürfen wir aber in der gesamten Saison nicht mehr erwarten“, sagte Trainer Dagur Sigurdsson: „Wir werden bis zum Schluss um jeden Punkt kämpfen, aber schön werden die Spiele nicht werden.“

Zumindest bis Sonntag stehen die Füchse auf dem dritten Tabellenplatz, dann können die Rhein-Neckar Löwen wieder an den Berlinern vorbeiziehen. Doch mit Rechenspielen beschäftigen sich die Verantwortlichen ohnehin nicht. „Wir wollen den vierten Rang verteidigen und werden natürlich versuchen, jede Chance nach oben zu nutzen“, erklärte Füchse-Geschäftsführer Hanning.