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Jens Vortmann liefert einen tollen Karnevalsauftritt ab

>Alaaf! Der Karneval in Dormagen stand in diesem Jahr unter einem guten Stern, besonders für die Handballer der 60.000 Einwohner zählenden Kleinstadt. Die Rahmenbedingungen für eine Karnevalsparty vor, während und nach dem Spiel mit einer guten Kulisse mitsamt Dreigestirn stimmten. Für gute Laune sorgte aber in erster Linie das Team von Trainer Kai Wandschneider. Allen voran Torhüter Jens Vortmann, der eine besonders gute Figur bei seinem ersten Karnevalsauftritt machte. Nicht nur nach der Partie in einem Bienchen-Kostüm, sondern in erster Linie auf dem Spielfeld. Der 22-jährige Junioren-Europameister von 2006 war mit 21 Paraden mitverantwortlich für "die beste Dormagener Torhüterleistung der Saison", wie nicht nur Coach Wandschneider frohlockte. Der gebürtige Berliner, der in der Saison auch schon einige Tiefs zu verarbeiten hatte, blieb aber sympathisch auf dem Boden: "Kompliment an die Abwehr. Wenn sie immer so gut arbeitet, dann kann auch schon mal eine sehr gute Torhüterleistung dabei heraus kommen - muss sie aber nicht." Die angesprochene 5:1-Deckung funktionierte in der Tat hervorragend und ließ nur wenig zu.

"Nachdem Düsseldorf und Burgdorf vorgelegt hatten, standen wir schon unter gehörigem Druck und mussten nachlegen - das wird auch im weiteren Verlauf der Saison so bleiben", so Wandschneider: "Die allgemeine Entwicklung neben dem sportlichem Aufwärtstrend ist sehr gut für das Selbstvertrauen. Wir haben eine völlig andere mentale Verfassung derzeit."

Der Dormagener Coach zielte damit auch auf die verbesserte Sponsorenlandschaft rund um die "HCR-Arena", wie das Sportcenter jetzt heißt, ab. Die Bilanz von drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen kann sich sehen lassen. Zwar warten jetzt mit den Begegnungen in Kiel und gegen den HSV Hamburg dicke Brocken, doch bange machen gilt nicht. Auch wenn eine Ausbeute von 3:1-Punkten wie in der Vorsaison diesmal kaum zu erwarten ist. TSV Dormagen