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Bundesliga

Kantersiege für Kiel und Flensburg

Nach einer Viertelstunde war das Heimspiel des THW Kiel in der Handball-Bundesliga gegen GWD Minden entschieden. 8:3 führten die „Zebras“ am Mittwochabend nach einem Blitzstart gegen denTabellenletzten, den sie am Ende mühelos mit 32:19 (17:11) besiegten.
Bester Werfer der Kieler, die am Sonntag im letzten Gruppenspiel der Champions League den mazedonischen Meister Vardar Skopje erwarten, war Momir Ilic (10/6). Bei dem Pflichtsieg, den die „Zebras“ ohne Glanz abwickelten, war Torhüter Thierry Omeyer stärkster Spieler der Gastgeber.
Der THW Kiel (38:4 Punkte) bleibt Tabellenzweiter hinter dem HSV Hamburg (39:5), der am Dienstag überraschend deutlich dem VfL Gummersbach mit 31:39 unterlag. Die Kieler haben ein
Spiel weniger absolviert als der Nordrivale und nach Minuspunkten wieder die
Nase vorne.
Stimmen zum Spiel:
Ulf Schefvert: „Wir haben es versucht. Wir hatten ein paar Probleme im Rückraum mit Krankheiten. Moritz, Janis und Rene waren angeschlagen. In der Abwehr können wir sicherlich teilweise zufrieden sein. Es war klar dass wir hier heute nicht gewinnen können. Mehr müssen wir dazu nicht sagen."
Alfred Gislason: „Wir haben nicht wirklich gut gespielt. Wir haben sehr schlecht geworfen und zu langsam agiert. Es hat die Konzentration gefehlt Das klingt zwar jetzt komisch, wenn wir mit 13 Toren gewonnen haben. In der Abwehr haben wir gut gestanden und Thierry Omeyer hatte einen guten Tag. So war der Sieg zum Glück nie in Gefahr."
Die Statistik:
THW Kiel - GWD Minden 32:19 (17:11)
THW Kiel:
Momir Illic (10/6), Filip Jicha (6/2), Marcus Ahlm (4), Kim Andersson (4), Henrik Lundström (4), Borge Lund (2), Aron Palmarsson (1), Christian Sprenger (1).
Im Tor: Thierry Omeyer (1.-60., 15 Paraden)
GWD Minden: Gylfi Gylfason (6), Aljoscha Schmidt (4/2), Anders Henriksson (2), Stephan Just (2), Moritz Schäpsmeier (2), Ingimundur Ingimundarson (1), Jannik Oevermann (1), Barna Putics (1).
Im Tor: Svenn-Erik Medhus (1.-43., 53.-60., 10 Paraden), Nikolas Katsigiannis (43.-53.).

Die SG Flensburg-Handewitt hat den dritten Platz in der Bundesliga verteidigt und sich erfolgreich für die Hinspiel-Niederlage beim TuS N-Lübbecke revanchiert. Vor 6000 Zuschauern in der fast ausverkauften Campushalle bezwang die SG den Aufsteiger mit 28:19 (11:11). Es war der vierte Sieg in Folge und der elfte aus den letzten 12 Begegnungen. Bester Torschütze der SG war Lars Christiansen mit neun Treffern.
Die Statistik:
SG Flensburg-Handewitt – TuS N-Lübbecke 28:19 (11:11)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler (), Hampel (bei zwei Siebenmetern) – Karlsson (1), Carlén (6), Eggert (n. e.), Fahlgren (1), Mogensen (2), Svan Hansen (5), Christiansen (9/2), Djordjic (n. e.), Heinl (2), Petersson (1), Boesen (1), Carstens (n. e.)
TuS N-Lübbecke: Blazicko, Putera - Løke (3), Felixsson (1), Siodmiak, Hansen (2), Jurecki (1), Tluczynski (8/8), O. Tesch, Rui (1), Niemeyer, Alvanos (1), Remer (2)
Schiedsrichter:Uwe Prang/Uwe Reichl (Bergheim/Köln); Zeitstrafen: 6:4 Minuten (Karlsson 2, Mogensen 2, Heinl 2 – Felixsson 2, Hansen 2); Siebenmeter: 3/2:8/8 (Christiansen an den Pfosten); Zuschauer: 6000