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REWE Final4

Kiel gewinnt DHB-Pokal: 29:23 im Finale gegen Flensburg

Den ersten großen Coup mit dem neuen Handball-Team feierte der THW Kiel wie in alten Zeiten. Der in der Bundesliga abgeschlagene Rekordmeister fertigte im Pokal-Endspiel in Hamburg den Erzrivalen SG Flensburg-Handewitt mit 29:23 (13:12) ab.

Anshcließend ließ das Team den Sekt spritzen, als habe man gerade die Champions League gewonnen. «Der erste Titel mit dieser neuen, dieser jungen Mannschaft, der ist wichtig für unsere Entwicklung», jubelte der überragende Torhüter Thomas Landin.

Für die Flensburger war es das siebte Endspiel in Serie. Sechs Finals haben sie verloren, vier davon gegen die Kieler. Der THW ist mit zehn Erfolgen deutscher Rekordpokalsieger. «Wir haben es noch in der Hand, einen andren Titel zu gewinnen. Deshalb wird der Kopf nicht lange unten sein», betonte Flensburgs Rückraumspieler Holger Glandorf. Der Bundesliga-Tabellenführer war im Prestige-Duell ohne Chance.

Im 93. Nordderby war Domagoj Duvnjak mit sieben Toren der erfolgreichste Schütze für die Kieler. Aufseiten der Flensburger trafen Kentin Mahe, Holger Glandorf und Rasmus Lauge Schmidt mit je vier Toren am häufigsten. 13 200 Zuschauer in der ausverkauften Barclaycard-Arena applaudierten der siegreichen Mannschaft, die die 3,5 Kilogramm schwere und 20 000 Euro teure Trophäe stolz entgegennahm. «Oh, wie ist das schön», sangen die 1200 mitgereisten Kieler Anhänger begeistert. «Ein geiles Wochenende», befand THW-Geschäftsführer Thorsten Storm und lobte Trainer Alfred Gislason: «Alfred hat das Trainerduell gegen Ljubo gewonnen.»

In der hitzigen Partie überzeugten die Kieler mit ihrer Abwehr und konnten auf einen starken Landin im Tor bauen. Der Däne brachte die Flensburger mit seinen Paraden zur Verzweiflung und war der Matchwinner des Finales. «Landin war überragend», meinte Gislason. Die SG fand nie in ihr gewohntes Angriffsspiel und leistete sich zahlreiche Fehler im Abschluss. Die Flensburger wurden zusehends hektischer und kassierten unnötige Strafminuten. «Wir haben alles versucht, die waren besser», stöhnte Ljubomir Vranjes.

Die Kieler waren als Außenseiter in die Partie gegangen. Sie spielen seit Monaten holprig und klagen über Verletzungsprobleme. Regisseur Duvnjak kam trotz einer schmerzhaften Überlastung der Patellasehne im Knie zum Einsatz. Seit Wochen schiebt er die notwendige Operation hinaus. «Mein Knie ist zur Zeit besser geworden. Aber morgen wird es schmerzen. Ich werden mich in der neuen Woche operieren lassen», sagte der Kroate. Als Herz und Hirn der Mannschaft konnte der THW bislang nicht auf ihn verzichten.

Weil der erfolgsverwöhnte THW in dieser Bundesliga-Saison kaum noch über realistische Chancen auf den Gewinn der Meisterschale verfügt, hatte er den Pokalsieg als Aufgabe von höchster Priorität eingestuft. Trainer Gislason hatte seine Mannschaft optimal auf den Favoriten eingestellt. «Der Titel war ein Meilenstein bei unserer Entwicklung», sagte Gislason.

Im Halbfinale am Vortag hatten die Flensburger eine Demonstration der Stärke abgeliefert. Mit 33:23 deklassierte die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes den deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen. Es war die vierte Halbfinal-Niederlage der Löwen in Serie gegen die Norddeutschen. Die Kieler hatten den von Bundestrainer Christian Prokop trainierten SC DHfK Leipzig mit 35:32 besiegt.

 

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