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Der deutsche Rekordmeister hat nun 34:0 Punkte

Kiel schafft Startrekord

Mit dem souveränen 31:22 (20:12)-Erfolg gegen Eintracht Hildesheim hat der THW Kiel auch den Startrekord der Handball-Bundesliga geknackt.

Der deutsche Rekordmeister hat mit dem Sieg nun 34:0 Punkte. Das schaffte der TBV Lemgo zuletzt 2002. Zieht man bei der Punktgleichheit beider Clubs die Tordifferenz hinzu, sind die «Zebras» dank zweier mehr erzielter Treffer (146) nun alleiniger Rekordhalter.

Titelverteidiger HSV Hamburg tat sich unterdessen in eigener Halle schwer und siegte nur dank eines überragenden Hans Lindberg mit 32:23 (13:12) gegen den SC Magdeburg. Der Däne war bei dem in der ersten Hälfte enttäuschend aufspielenden deutschen Handball-Meister insgesamt zwölfmal erfolgreich.

Vor allem die erste Viertelstunde geriet vor den 10 853 Fans zur Lindberg-Show. Zur zwischenzeitlichen 7:5-Führung trug der Rechtsaußen sechs Treffer bei, die ersten fünf Tore gingen alle auf sein Konto. Nach Wieder-Anpfiff präsentierte sich das Team von Trainer Per Carlén aber in besserer Verfassung, auch dank des für Torwart Johannes Bitter eingewechselten Dan Beutler. Bis zur 47. Minute baute der HSV seinen Vorsprung schließlich auf 26:16 aus und sorgte damit für die Entscheidung.

Altmeister VfL Gummersbach musste bei der HSG Wetzlar eine schmerzliche 27:35 (12:18)-Niederlage hinnehmen. Die SG Flensburg-Handewitt gewann beim TSV Hannover-Burgdorf mit 31:29 (20:15). Der TV Großwallstadt behielt gegen Frisch Auf Göppingen mit 23:21 (12:9) die Oberhand, während die Rhein-Neckar Löwen mit 30:26 (17:11) gegen den TV Hüttenberg siegten.