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SG Flensburg-Handewitt rückt auf Platz drei vor

Kiel wieder Erster - wenn auch nur bis Sonntag

Der THW Kiel hat sich für 24 Stunden die Tabellenführung zurückerobert. Drei Tage nach der ersten Saisonniederlage beim 37:39 bei der HBW Balingen-Weilstetten besiegte der deutsche Rekordmeister den TV Großwallstadt glanzlos mit 31:26 (20:13). Platz drei verteidigte zur Saison-Halbzeit die SG Flensburg-Handewitt durch das 31:24 (14:11) gegen den TSV Hannover-Burgdorf.

Durch den Sieg gegen den TVG verdrängten die ‚Zebras‘ den HSV Hamburg, der mit einem Sieg am Sonntag gegen Kiel-Bezwinger Balingen wieder Erster werden kann. Die Kieler präsentierten sich gut erholt von der Blamage. „Keiner hat die Punkte absichtlich liegen lassen in Balingen. Das war bitter für uns. Aber wir hatten es verdient zu verlieren“, bekannte THW-Trainer Alfred Gislason.

Zwölf Tore von Eggert

Gegen Großwallstadt hatte sich Kiel auf das kompakte Spiel der Gäste nach einer Viertelstunde eingestellt. Vom 9:9 (14.) enteilte der Meister bis auf 21:13 (32.) – die Vorentscheidung. „Es war ganz wichtig, das Spiel vernünftig über die Bühne zu bringen. Es war ganz gut und wir hätten höher gewinnen können“, sagte Gislason, dessen Mannschaft sich noch im DHB-Pokal zum 32:29 gegen den Altmeister gequält hatte.

Gegen Aufsteiger Burgdorf sorgte Flensburg von Beginn an für klare Verhältnisse und führte nach sieben Minuten schon 5:1. Die Gäste kamen zwar beim 7:5 (17.) noch einmal auf zwei Tore heran, über 14:9 (28.) und 23:16 (46.) baute die SG ihren Vorsprung aber immer weiter aus. Neben Anders Eggert, der das Dutzend Tore vollmachte, überzeugte bei den Flensburgern vor allem Lasse Boesen. 

Die Statistik

SG Flensburg-Handewitt – TSV Hannover-Burgdorf 31:24 (14:10)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand; Karlsson, Carlen (3), Eggert (12/5), Fahlgren (2), Mogensen (1), Svan Hansen (1), Christiansen, Johannsen (3), Heinl (1), Pettersson, Boesen (6), Knudsen (2).
TSV Hannover-Burgdorf: Meyer, Puljezevic; Przybecki, Jonsson, Pauzuolis (2), Jurdsz (5), Buschmann (2), Stelmokas (4), Lehnhoff (2), Rydergard (1), Brack (4), Bedzikowski, Bergmann (1), Friedrich (3).
Zuschauer: 5.851. – Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic. – Zeitstrafen: 10:6 Minuten. – Disqualifikation: Stelmokas (57., nach der dritten Zeitstrafe). -  Siebenmeter: 6/5:1/0. 

THW Kiel – TV Großwallstadt 31:26 (20:13)
THW Kiel:
Omeyer, Gentzel; Lund, Andersson (6), Lundström (1), Anic (2), Sprenger (4),  Reichmann, Ahlm (2), Zeitz, Palmarsson, Ilic (10/5), Klein (3), Jicha (3).
TV Großwallstadt: Andersson, Rominger; Spatz (5/3), Weinhold, Kneer (4), Tiedtke, Larsson (6), Jakobsson (1), Kunz (3/1), Reuter (2), Köhrmann (2), Szücs (1), Kossler (2), Schmeißer.
Zuschauer: 10.250. – Schiedsrichter: Biaesch/Sattler. – Zeitstrafen: 6:10 Minuten. – Siebenmeter: 5/5:6:4.