THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt - TSV Hannover-Burgdorf - THW wieder Spitze - auch Löwen auf dem Vormarsch - Kieler Kantersieg im Nordderby - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
THW wieder Spitze - auch Löwen auf dem Vormarsch

Kieler Kantersieg im Nordderby

Der THW Kiel ist an die Spitze der Bundesliga zurückgestürmt. Durch das 41:33 (21:17) bei der SG Flensburg-Handewitt übernahm der Rekordmeister und Titelverteidiger dank eines mehr absolvierten Spiels wieder die Tabellenführung vom HSV Hamburg. Ihren Vormarsch setzten auch die Rhein-Neckar Löwen fort, die 34:24 (16:10) beim TSV Hannover-Burgdorf gewannen.

Dabei konnte der Aufsteiger nur 12 Minuten lang bis zum 6:6 von einer Sensation träumen. In den nächsten 12 Minuten blieben die Niedersachsen ohne jeden Torerfolg, die Löwen preschten mit acht Toren in Folge auf 14:6 davon, die Partie war schon lange vor der Halbzeit zugunsten des Favoriten entschieden. Der Rest war nur noch ein Schaulaufen des Mannheimer Star-Ensembles, das diesmal in Gudjon Valur Sigurdsson mit acht Treffern den erfolgreichsten Werfer hatte.

Ilic und Sprenger überragen bei Derby-Premiere

In der Campushalle hielten die Hausherren nur 20 Minuten bis zum 11:11 mit. Dann forderte das schier unglaubliche Tempo der Partie seinen Tribut, der Flensburger ‚Hurrikan-Handball‘ war mit seinen Kräften am Ende. Über 15:12 (23.) und 17:13 (26.) erarbeitete sich der THW einen Vorsprung.

Den bauten die Zebras nach dem Seitenwechsel kontinuierlich aus: 25:19 (35.) und 34:27 (51.) waren weitere Zwischenstationen auf dem Weg zum überdeutlichen Sieg der ‚Zebras‘. Mit Momir Ilic, der mit 13 Treffern zum überragenden Akteur in der ‚Hölle Nord‘ avancierte, und Christian Sprenger, der acht Mal traf, waren ausgerechnet zwei Neu-Kieler die erfolgreichsten Werfer, die ihr erstes Förde-Derby mitmachten. Für die Gastgeber, deren Coach Per Carlen angesichts der „Weltklasse-Vorstellung“ der Kieler am Ende nicht einmal mehr richtig enttäuscht war, traf Trainer-Sohn Oscar Carlen acht Mal, Thomas Mogensen sogar neun Mal.

Die Statistik

TSV Hannover-Burgdorf – Rhein-Neckar Löwen 24:34  (10:16)
TSV Hannover-Burgdorf:
Hübe, Meyer; Bedzikowski (3), Brack (6/3), Jurdsz (5), Pazuolis (1), Przybecki (1), Hohenberg (1), Jonsson, Habbe (2), Rydergard, Stelmokas (2), Lehnhoff (2/1), Friedrich (1)..
Rhein-Neckar Löwen: Szmal, Fritz; Gensheimer (4/2), Roggisch (1), Harbok, Bielicki (5), Manojlovic (1), Gudjonsson (2/2), Stefansson (1), Müller (3), Myrhol (4), Alvanos (3), Sigurdsson (8), Groetzki (2).
Zuschauer: 3.324. - Schiedsrichter: Schulze/Tönnies. - Zeitstrafen:  12:4 Minuten. – Disqualifikation: Jurdzs (45., nach der 3. Zeitstrafe). - Siebenmeter: 5/3:5/4.

SG Flensburg-Handewitt – THW Kiel 33:41 (17:21)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand; Karlsson, Carlen (8), Eggert (3/1), Fahlgren, Mogensen (9), Svan Hansen, Christiansen (3/2), Johannsen (1), Heinl, Pettersson (2), Boesen (5), Knudsen (2).
THW Kiel: Omeyer, Gentzel; Lund, Andersson (4), Lundström, Anic, Sprenger (8), Ahlm (1), Zeitz (1), Palmarsson, Narcisse, Ilic (13/4), Klein (6), Jicha (8).
Zuschauer: 6.300 (ausverkauft). - Schiedsrichter: Damian/Wenz. - Zeitstrafen:  4:6 Minuten. - Siebenmeter: 3/3:6/5.

KOMMENTARE

Tracy, 08.01.15, 16:14 Uhr
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Elyza, 06.01.15, 20:05 Uhr
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