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Kurios: Jim Gottfridsson verlängert seinen Vertrag zweimal in nur einer Saison

Es ist bei der SG Flensburg-Handewitt zu einem liebgewonnenen Ritual geworden: Wenn Geschäftsführer Dierk Schmäschke nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld mit einem bunten Blumenstrauß auftaucht, dann pochen die Herzen der Fans, dann wissen sie, dass einer ihrer Lieblinge seine Unterschrift unter einen neuen Kontrakt gesetzt hat und der „Hölle Nord“ länger erhalten bleibt. Nach dem Erfolg gegen den Bergischen HC wurde Jim Gottfridsson umjubelt – bereits zum zweiten Mal in dieser Saison. Mitte Dezember hatte der 24-jährige Schwede bis 2018 verlängert, nun gar bis 2020.

Dieser ungewöhnliche Doppel-Vollzug binnen vier Monaten löste auch Fragen aus. So kam heraus, dass der erste Schritt Ende des letzten Jahres gar keine klassische Vertragsverlängerung war. Im bisherigen Schriftstück befand sich eine Klausel für eine automatische Fortsetzung um eine Spielzeit. Der widersprachen weder Verein noch Profi. Beide Seiten waren sich einig: „Wir reden nach der Weltmeisterschaft über eine längere Laufzeit.“ Eine große Rolle spielte bei dieser behutsamen Vorgehensweise die Verletzungshäufigkeit von Jim Gottfridsson, der 2013 von Ystad nach Flensburg gewechselt war. Binnen zwei Jahren hatte er vier längere Pausen erdulden müssen. Drei Mal sorgte der rechte Fuß für Probleme, zuletzt, direkt nach den Olympischen Spielen, verhinderte eine entzündete Wunde am Knie einen pünktlichen Einstieg in den SG-Betrieb.

Im Januar, bei der WM in Frankreich, trumpfte Jim Gottfridsson groß auf. In der neuformierten schwedischen Auswahl übernahm er die Verantwortung als Kapitän, kurbelte den Angriff an und führte die Skandinavier bis ins Viertelfinale, in dem sie Top-Favorit Frankreich lange Paroli boten. Und das Wichtigste: Das Rückraumass kehrte ohne neuerliche Blessur zurück. Sein „Marktwert“ war gestiegen.

Der Handballer und die SG setzten ihre Gespräche fort, die nun eine ungewisse Personalie erschwerten. SG-Coach Ljubomir Vranjes hatte zwischenzeitlich seinen Abschied zum Sommer erklärt. Bis die Nachfolgeregelung mit Maik Machulla unter Dach und Fach war, vergingen einige Wochen. „Ich wollte abwarten, wer der neue Trainer wird“, verrät Jim Gottfridsson einen Grund für die lange Dauer der Verhandlungen.

Zudem soll er etliche Angebote europäischer Top-Klubs vorliegen gehabt haben. Auch Landesrivale THW Kiel soll ein größeres Interesse am Schweden bekundet haben. Letztendlich verpflichteten die „Zebras“ allerdings den Slowenen Miha Zarabec, während Jim Gottfridsson einen neuen SG-Vertrag unterschrieb. „Das Bauchgefühl sagte mir stets, dass ich in Flensburg bleiben sollte“, erklärt der Profi. „Ich sehe für die SG eine gute Zukunft, die ich mitgestalten möchte.“

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