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TBV Lemgo und SG Flensburg-Handewitt feiern Auswärtssiege

Larsson glänzt in seinem Abschiedsspiel

Mit zwei Auswärtssiegen ist der 2. Spieltag der Bundesliga zu Ende gegangen. Die SG Flensburg-Handewitt setzte sich beim SC Magdeburg mit 29:28 durch. Der TBV Lemgo feierte im zweiten Spiel binnen drei Tagen unter Neu-Trainer Volker Mudrow mit dem 29:26 bei den Füchsen in Berlin den zweiten Sieg.

Gestützt auf Silvio Heinevetter hatten die Berliner stark begonnen und lagen sogar 9:6 (17.) und 11:7 (23.) vorne. Nach der Auszeit von Wieder-Trainer Volker Mudrow drehten die Gäste dann auf, glichen in der 26. Minute zum 11:11 aus und zogen über 13:16 (32.) auf 14:20 (37.) und 17:23 (46.) davon. Als die Füchse sieben Minuten vor Schluss ihren Rückstand noch einmal auf ein Tor verkürzten, erledigte Jesper Larsson den Rest.

Klasseleistung des TBV-Keepers

Imponierend: Der Schwede, der nur für vier Wochen als Interims-Torhüter für die Zeit der Sperre von Martin Galia geholt worden war, war einziger TBV-Keeper in Berlin, da Nationaltorhüter Carsten Lichtlein durch eine Blinddarm-Reizung außer Gefecht gesetzt worden war. Mit einer Klasseleistung bewies er in seinem Abschiedsspiel, dass er keineswegs nur ein Notnagel war.

Ab der 20. Minute hatten die Flensburger in Magdeburg die Partie dominiert. Gestützt auf die starke Vorstellung von Torhüter Dan Beutler erarbeiteten die Gäste sich über  12:16 (28.) und 13:19 (33.) bis zur 39. Minute eine 14:21-Führung. Doch die Magdeburger, bei denen weiter mit Damien Kabengele und Andreas Rojewski zwei Stammspieler im Rückraum fehlten, kämpften sich noch einmal heran.

SCM-Aufholjagd erfolglos

Beim 20:22 (46.) war der SCM dank der starken Leistungen von Keeper Gerrie Eijlers, Bartosz Jurecki, Fabian van Olphen und Robert Weber wieder dran. Doch die Gäste gaben sich keine Blöße. In den letzten fünf Minuten verkürzte Magdeburg den Rückstand zwar dreimal auf einen Treffer, doch der Ausgleich gelang der Mannschaft von Trainer Michael Biegler nicht mehr.

Die Spiele in der Statistik

SC Magdeburg – SG Flensburg-Handewitt 28:29 (13:16)
SC Magdeburg: Eijlers, Müller; Grohmann, Krause, van Olphen (8), Theuerkauf, Grafenhorst, Steinert, Tönnesen, Coßbau (5/3), Weber (6/1), Jurecki (8).
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand; Karlsson, Carlen (4), Eggert (7/7), Fahlgren (1), Mogensen (5), Svan Hansen (2), Christiansen, Johannsen, Heinl (2), Pettersson (3), Boesen (3), Knudsen (2).
Zuschauer: 4.476. - Schiedsrichter: Prang/Reichl. – Zeitstrafen: 12:12 Minuten. – Disqualifikation: Carlen (28.) grobes Foulspiel; Knudsen (52.) nach der 3. Zeitstrafe. – Siebenmeter: 8/4:8/7.

Füchse Berlin – TBV Lemgo 26:29 (13:15)
Füchse Berlin: Heinevetter, Stochl; Vatne, Laen (5), Strand (2), Karason (3), Göde, Kubisztal, Richwien (2), Wilczynski (5/2), Schneider (4), Bult, Murawski, Jaszka (5).
TBV Lemgo: Larsson; Kraus (7/3), Ilyes (4), Preiß (3), Bechtloff (2), Glandorf (4), Schmetz, Kehrmann (5), Mocsai, Strobel (1), Hermann, Svavasson (1), Kubes (2).
Zuschauer: . - Schiedsrichter: Schaller/Wutzler. – Zeitstrafen:  4:8 Minuten. – Siebenmeter: 4/2:4/3.

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