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DKB Handball-Bundesliga

Liga lehnt die Play-Offs ab

Die Pläne der Handball-Bundesliga (HBL) für die Einführung von Play-off-Spielen um die deutsche Meisterschaft ab der Saison 2014/15 sind gescheitert. Die Ligaversammlung hat mit 15 Gegenstimmen bei drei Enthaltungen den Vorschlag mit großer Mehrheit abgelehnt. Zuletzt wurde der Meister in der Spielzeit 1991/92 durch Play-offs ermittelt.

Die HBL hatte sich zuletzt klar für die Einführung von Play-offs ausgesprochen. „Play-offs könnten noch einmal einen Impuls geben, das würde den Handball weiter nach vorne bringen“, hatte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann erklärt. Um den Modus zu ändern, hätte eine einfache Mehrheit der Vertreter der 18 Bundesligisten ausgereicht. „Wir stehen Vorschlägen, die unseren Sport weiter nach vorn bringen, generell offen gegenüber. Allein die Diskussion über das Meisterschaftsfinale hat zu großer Resonanz und neuen Ansätzen für die Vermarktung geführt“, sagte Manager Klaus Elwardt von Rekordmeister THW Kiel: „Gleichwohl sind wir froh über dieses eindeutige Votum der Vereine, die sich die Entscheidung allesamt nicht leicht gemacht haben. Wir haben die stärkste Liga der Welt, und das müssen wir jetzt offensiver als zuletzt nach außen tragen. Der Handball ist eine attraktive, spektakuläre Sportart in fantastischer Atmosphäre und mit einer langen Tradition. Auf diesem Fundament wollen wir die Zukunft unseres Sports aufbauen.“