Rhein-Neckar Löwen - Manager der Rhein-Neckar Löwen kritisiert seine Stars: "Indiskutabel" - Löwen-Chef Storm attackiert das Rudel - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Manager der Rhein-Neckar Löwen kritisiert seine Stars: "Indiskutabel"

Löwen-Chef Storm attackiert das Rudel

Keine Neujahrsruhe in der Höhle der Löwen: Drei Tage nach der blamablen 25:31-Niederlage beim TuS N.-Lübbecke hat Manager Thorsten Storm sein Star-Ensemble harsch kritisiert.

„Ich bin sprachlos, wenn ich sehe, dass Nationalspieler mit WM-Erfahrung den Ball zum vierten Mal ans Schienbein bekommen, ihn nicht fangen oder zum Gegner werfen. Das ist einfach indiskutabel“, sagte Storm im Interview mit dem „Mannheimer Morgen“.

Torwart-Duelle verloren

Weitere  Gründe für das unerwartet schlechte Abschneiden der Rhein-Neckar Löwen, die nur als Bundesliga-Fünfter in die EM-Pause gegangen sind, sieht Storm vor allem in der Defensive und bei den Torhütern Henning Fritz und Slawomir Szmal.

„Wir haben die Torhüter-Duelle gegen Berlin, Lübbecke und Flensburg verloren. Das ist ein Problem. Aber auch die Abwehrarbeit muss besser werden. Es tut dem Gegner nicht weh, wenn er gegen uns spielt, weil er nur gestreichelt wird“, sagte Storm. Der Manager hat zudem ein kämpferisches Defizit bei seiner Truppe mit 15 Nationalspielern aus sieben Ländern ausgemacht: „Alle unsere Jungs können verdammt gut Handball spielen. Aber Handball ist auch Arbeit. Wir brauchen Spielertypen, die sich für die Löwen ­ gerade in der Abwehr ­ zerreißen.“

KOMMENTARE

Löwenzuschauer, 03.01.10, 15:43 Uhr
Das stimmt, einen neuen Kreisläufer hätten die Löwen bestimmt nicht gebraucht. Ich würde gerne einen wurfgewaltigen mehr »
M.Z, 03.01.10, 15:13 Uhr
Wenn man aber dann wieder sieht dass ein Herr Storm gleich wieder den nächsten Kreisläufer einkauft ( Gunnarson ), dann mehr »
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