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Badener nehmen Tabellennachbar TBV Lemgo auseinander

Löwen mischen das Lipperland auf

Im Spaziergang haben die Rhein-Neckar ihre Erfolgsserie auf nun 15 Pflichtspiele ohne Niederlage ausgebaut. Beim Tabellennachbarn TBV Lemgo setzte sich die Mannschaft von Trainer Ola Lindgren nach einer großartigen ersten und starken zweiten Halbzeit sicher mit 38:22 (17:7) durch.

Die Gastgeber in der Lipperlandhalle fanden ‚ohne vier‘ nie ins Spiel. Sebastian Preiß, Ferenc Ilyes, Logi Geirsson und Jens Bechtloff fehlten den Lemgoern, Michael Kraus, der im EHF-Pokal am Samstag noch geschont wurde, war zwar dabei, aber genauso ineffektiv wie Holger Glandorf, der in Melsungen sechs Tage vorher noch 13 Tor erzielt hatte. So nahm TBV-Trainer Volker Mudrow schon beim 1:5 nach sechs Minuten seine Auszeit – erfolglos.

Vier Punkte von der Ostwestfalentour

Vorne scheiterten die Ostwestfalen immer wieder an der beweglichen Löwen-Abwehr oder am bärenstarken Henning Fritz (20 Paraden), hinten ließ man an den Badenern, vor allen den Rückraumwerfern, sträflich viel Raum. So wuchs der Rückstand der Hausherren über 2:9 bis zur Pause auf 7:17 an.

Nach dem Seitenwechsel konnte der TBV seinen Rückstand kurzfristig auf ‚nur‘ noch acht Treffer verkürzen. Spätestens beim 12:25 in der 40. Minute war aber klar, dass die knapp viertägige Ostwestfalen-Tour der Löwen mit vier Punkten zu Ende gehen würde. Selbst eine 6:4-Überzahl zehn Minuten vor Schluss nutzte der erschreckend schwache TBV nur zu einem mageren Törchen – so rückte der anvisierte Platz in der Champions League für Lemgo in weite Ferne.

Das Spiel in der Statistik

TBV Lemgo – Rhein-Neckar Löwen 22:38 (7:17)
TBV Lemgo:
Galia, Lichtlein; Kraus (2), Glandorf (3), Binder (1), Kehrmann (4), Mocsai (5), Hermann (1), Schmetz (1/1), Svavarsson (3), Strobel (1), Kubes (1).
Rhein-Neckar Löwen: Szmal, Fritz; Gensheimer (5/4), Roggisch (2), Harbok, Bielicki (9), Manojlovic, Gudjonsson (3), Stefansson (8/2), Müller (2), Klimovets (3), Myrhol (3), Sigurdsson (1), Groetzki (2).
Zuschauer: 5.000. - Schiedsrichter: Methe/Methe.. - Zeitstrafen: 10:16 Minuten. – Disqualifikation: Müller (51., nach der dritten Zeitstrafe). Siebenmeter: . 2/1:7/6.