Frisch Auf! Göppingen - Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt - TUS N-Lübbecke - Eintracht Hildesheim - TV Hüttenberg - Die Spiele vom Wochenende - Löwen siegen im Derby - Myrhol bei Comeback gefeiert - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Die Spiele vom Wochenende

Löwen siegen im Derby - Myrhol bei Comeback gefeiert

Die Handballer der Rhein-Neckar Löwen haben mit einem Sieg im Landesderby gegen Frisch Auf Göppingen den Anschluss an die Bundesliga-Tabellenspitze gewahrt. Mit dem 30:25 (17:14) in der heimischen SAP-Arena verschärften die Badener am Samstag zugleich die Krise beim schwäbischen EHF-Pokal-Sieger. Bester Werfer der Löwen waren Nationalspieler Uwe Gensheimer (10/4) und Patrick Groetzki (8). Bei Göppingen war Pavel Horak (7) am erfolgreichsten.

Für Freude sorgte die Rückkehr des Anfang August an Hodenkrebs erkrankten Kreisläufers Bjarte Myrhol. Der Norweger stand erstmals wieder im Löwen-Kader, nur wenige Wochen nach einer Chemotherapie. „Er ist ein großer Kämpfer“, sagte Löwen-Manager Thorsten Storm.

Der SC Magdeburg musste einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Beim bisherigen Vorletzten Bergischer HC verloren die Bördeländer mit 31:40 (13:20) und kassierten die dritte Niederlage. Nach der Heimpleite gegen die Rhein-Neckar Löwen zog das Team von Trainer Frank Carstens am Samstagabend auch beim Aufsteiger und bisherigen Tabellenvorletzten Bergischen HC nach einer desaströsen Leistung mit 31:40 (13:20) den Kürzeren. Durch die dritte Saisonniederlage verloren die Magdeburger, die ihre schlechteste Saisonleistung ablieferten, in der Tabelle den Anschluss an die vorderen Plätze.

Die SG Flensburg-Handewitt gewann dagegen mit 33:28 (17:9) gegen TuS N-Lübbecke. Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat in der Champions League erneut gepatzt. Die Zebras mussten bei Ademar Leon aus Spanien in der Schlusssekunde den Ausgleich zum 28:28 (15:12) hinnehmen. Damit kommen die Norddeutschen nur auf drei Punkte aus drei Partien. Der THW schien nach einem verwandelten Siebenmeter von Filip Jicha wenige Sekunden vor Ende der Begegnung den Sieg in der Tasche zu haben. Doch mit einem direkt verwandelten Freiwurf markierte Juan Andreu nach der Schlusssirene noch den verdienten Ausgleich.

Die Statistiken:

SG Flensburg-Handewitt - TuS N-Lübbecke 33:28 (17:9)

Tore für SG Flensburg-Handewitt: Glandorf 9, Heinl 5, Svan Hansen 5, Kaufmann 4, Knudsen 3, Mogensen 3, Djordjic 2, Eggert 1, Karlsson 1. TuS N-Lübbecke: Vukovic 7, Kristian Svensson 4, Løke 4, Remer 4/2, Niemeyer 2, Schröder 2, Tluczynski 2/1, Verjans 2, Gustafsson 1

Zuschauer: 5870. - Strafminuten: 10 / 6. - Disqualifikation: Karlsson (52./3. Zeitstrafe) / -

Bergischer HC - SC Magdeburg 40:31 (20:13)

Tore für Bergischer HC: Klev 10, Knudsen 8, Oelze 7/5, Karason 5, Pekeler 3, Reinarz 3, Wöss 3, Vitek 1 . - C Magdeburg: Weber 8/1, Natek 7, Jurecki 5, Rojewski 3, van Olphen 3, Grafenhorst 2, Doborac 1, Pajovic 1, Wiegert 1.

Zuschauer: 2925 . - Strafminuten: 8 / 8 .

TV Hüttenberg - Eintracht Hildesheim 29:23 (12:15)

Tore für TV Hüttenberg: Billek 7, Schneider 7, Gerlich 3/2, Scholz 3, Andreas Lex 2, Laudt 2, Stock 2, Weber 2, Roth .  Eintracht Hildesheim: Hribar 9/2, Slundt 8, Ivakno 2, Jahns 2/2, Flödl 1, Quist 1

Zuschauer: 1450. - Strafminuten: 6 / 6. - Disqualifikation: Schneider (60./3. Zeitstrafe)

Die Handballer der Rhein-Neckar Löwen haben mit einem Sieg im Landesderby gegen Frisch Auf Göppingen den Anschluss an die Bundesliga-Tabellenspitze gewahrt. Mit dem 30:25 (17:14) in der heimischen SAP-Arena verschärften die Badener am Samstag zugleich die Krise beim schwäbischen EHF-Pokal-Sieger. Bester Werfer der Löwen waren Nationalspieler Uwe Gensheimer (10/4) und Patrick Groetzki (8). Bei Göppingen war Pavel Horak (7) am erfolgreichsten.
 
Für Freude sorgte die Rückkehr des Anfang August an Hodenkrebs erkrankten Kreisläufers Bjarte Myrhol. Der Norweger stand erstmals wieder im Löwen-Kader, nur wenige Wochen nach einer Chemotherapie. „Er ist ein großer Kämpfer“, sagte Löwen-Manager Thorsten Storm. 
 
Der SC Magdeburg musste einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Beim bisherigen Vorletzten Bergischer HC verloren die Bördeländer mit 31:40 (13:20) und kassierten die dritte Niederlage. Nach der Heimpleite gegen die Rhein-Neckar Löwen zog das Team von Trainer Frank Carstens am Samstagabend auch beim Aufsteiger und bisherigen Tabellenvorletzten Bergischen HC nach einer desaströsen Leistung mit 31:40 (13:20) den Kürzeren. Durch die dritte Saisonniederlage verloren die Magdeburger, die ihre schlechteste Saisonleistung ablieferten, in der Tabelle den Anschluss an die vorderen Plätze.
 
Die SG Flensburg-Handewitt gewann dagegen mit 33:28 (17:9) gegen TuS N-Lübbecke. Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat in der Champions League erneut gepatzt. Die Zebras mussten bei Ademar Leon aus Spanien in der Schlusssekunde den Ausgleich zum 28:28 (15:12) hinnehmen. Damit kommen die Norddeutschen nur auf drei Punkte aus drei Partien. Der THW schien nach einem verwandelten Siebenmeter von Filip Jicha wenige Sekunden vor Ende der Begegnung den Sieg in der Tasche zu haben. Doch mit einem direkt verwandelten Freiwurf markierte Juan Andreu nach der Schlusssirene noch den verdienten Ausgleich. 
 
Die Statistiken:
SG Flensburg-Handewitt - TuS N-Lübbecke 33:28 (17:9)
 Tore für SG Flensburg-Handewitt: Glandorf 9, Heinl 5, Svan Hansen 5,
Kaufmann 4, Knudsen 3, Mogensen 3, Djordjic 2, Eggert 1, Karlsson 1.
TuS N-Lübbecke: Vukovic 7, Kristian Svensson 4, Løke 4, Remer 4/2,
Niemeyer 2, Schröder 2, Tluczynski 2/1, Verjans 2, Gustafsson 1  
Zuschauer: 5870. - Strafminuten: 10 / 6. - Disqualifikation: Karlsson
(52./3. Zeitstrafe) / -   
 
Bergischer HC - SC Magdeburg 40:31 (20:13)  
Tore für Bergischer HC: Klev 10, Knudsen 8, Oelze 7/5, Karason 5,
Pekeler 3, Reinarz 3, Wöss 3, Vitek 1 . - C Magdeburg: Weber 8/1, Natek
7, Jurecki 5, Rojewski 3, van Olphen 3, Grafenhorst 2, Doborac 1,
Pajovic 1, Wiegert 1. 
Zuschauer: 2925 . - Strafminuten: 8 / 8 . 
 
TV Hüttenberg - Eintracht Hildesheim 29:23 (12:15)
Tore für TV Hüttenberg: Billek 7, Schneider 7, Gerlich 3/2, Scholz 3,
Andreas Lex 2, Laudt 2, Stock 2, Weber 2, Roth 1 
Eintracht Hildesheim: Hribar 9/2, Slundt 8, Ivakno 2, Jahns 2/2, Flödl
1, Quist 1  
Zuschauer: 1450. - Strafminuten: 6 / 6. - Disqualifikation: Schneider
(60./3. Zeitstrafe)