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Aufsteiger Lübbecke feiert Kantersieg gegen Melsungen

Löwen siegen locker in Wetzlar

Mit einem sicheren 34:26 (17:12)-Erfolg bei der HSG Wetzlar haben die Rhein-Neckar Löwen die Bundesliga-Vorrunde abgeschlossen. Der TuS N.-Lübbecke setzte sich am 17. Spieltag deutlich mit 32:23 (12:10) gegen MT Melsungen durch.

Dabei hielten die Nordhessen nur bis zur Pause mit. Über 15:10 (35.) und 21:14 (42.) zog der Aufsteiger nach dem Seitenwechsel schnell klar davon. „Wir haben in der Abwehr schlecht gestanden und vorne viele Fahrkarten geschossen - außer Franck Junillon, der ein super Spiel gemacht hat. Über die Gründe dieser deutlichen Niederlage werden wir intern intensiv sprechen müssen“, kündigte Melsungens Sportchef Alexander Fölker nach der mit 13.20 verlorenen zweien Spielhälfte an.

Noch früher war die Partie in Wetzlar entscheiden. Nach dem 11:13 (22.) überstanden die Gastgeber zwar zunächst eine 4:6-Unterzahl mit leidglich einem Gegentor (und das auch noch per Siebenmeter). Doch gegen den überragenden Löwen-Torhüter Slawomir Szmal hinter der aggressiven Abwehr gelangen der HSG bis zur 39. Minute nur zwei Treffer, die Gäste zogen auf 22:13 entscheidend davon.

Selbst als die Mannheimer durch wechselten, kam Wetzlar nicht mehr wirklich heran. Fast lässig legten die Gäste immer wieder ein Tor drauf. Die beiden siebenmaligen Torschützen der Badener Gudjon Valur Sigurdsson, Uwe Gensheimer und Co. nahmen die HSG geradezu spielerisch leicht auseinander.

Die Statistik

TuS N.- Lübbecke – MT Melsungen 32:23 (12:10)
TuS N.-Lübbecke:
Blazicko, Putera; Bartsch (1), Felixsson, Siodmiak (6), Hansen (2), Jurecki (8), Tluczynski (4/3), Tesch (1), Wiese (1), Rui (1), Niemeyer (2), Alvanos (5).
MT Melsungen: Kelentric, Lechte; Brovka (2), Schöngarth (2), Junillon (8), Klitgaard, Tellander,  Tzimourtos (1), Vasilakis (3), Treutler, Danner (3), Sanikis, Vuckovic (4/2).
Zuschauer: 2.371. – Schiedsrichter: Pritschow/Pritschow. – Zeitstrafen: 6:8 Minuten. – Siebenmeter: 4/4:3/2.

HSG Wetzlar – Rhein-Neckar Löwen 34:26 (12:17)
HSG Wetzlar
: Krasavac, N. Weber; Schmidt (1/1), S. Weber (1), Smoler (1), Christophersen (6/1), Salzer (2), Valo (5), Allendorf (3/3), Jungwirth (2), Mraz (2), Djordjic (1), Chalkidis, Werum (2).
Rhein-Neckar Löwen: Fritz, Szmal; Gensheimer (7/4), Roggisch, Harbok (4), Bielecki (5), Manojlovic, Gudjonsson, Stefansson (2), Müller (2), Klimovets (1), Myrhol (4), Sigurdsson (7), Groetzki (2).
Zuschauer: 3.000. – Schiedsrichter: Prang/Reichl. – Zeitstrafen: 8:8 Minuten. – Disqualifikation: Mraz (52., nach der dritten Zeitstrafe).- Siebenmeter: 8/5:6/4