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Loke feiert tollen Einstand

Es war ein Einstand wie aus dem Bilderbuch: Frank Loke, norwegischer Kreisläufer aus Zagreb, wurde zum Matchwinner einer Partie auf ansprechendem Niveau. Der Neu-Lübbecker, erst einen Tag zuvor verpflichtet, warf - neben Arne Niemeyer - die meisten Tore seines Teams, nämlich deren sechs, zudem war er der Schütze des Siegtreffers zum 27:26-Endstand zwei Minuten vor Schluss. Mit dieser Neuerwerbung sollte Nettelstedt nun endgültig nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben, der Aufsteiger vielmehr den Blick wieder nach oben richten können.

Die Gäste bissen sich so einige Male an der Nettelstedter Deckung fest, blieben aber vor allem dank Viktor Szilagyis Treffern und den Paraden von Goran Stojanovic im Spiel. Fünf Minuten nach dem Wechsel schienen die Hasanefendic-Schützlinge auf die Siegerstraße einzubiegen, lagen mit 17:14 in Front. Doch Lübbecke zeigte eine tolle Moral, Renato Rui traf bei vier Würfen nach dem Wechsel auch viermal und beim Stand von 26:26 fing Tomek Tluczynski den Gegenstoß geistesgegenwärtig ab. Nachdem Blazicko gegen Schindler pariert hatte, verwaltete der TuS bis zur Schlusssirene den 27:26-Vorsprung. Auch ein VfL-Freiwurf in letzter Sekunde von der Mittellinie aus brachte den Gummersbachern dann keinen Erfolg mehr.