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TuS-Rückraum mit Jurecki und Niemeyer nicht zu stoppen

Lübbecke stoppt Flensburgs Höhenflug

Der TuS Nettelstedt-Lübbecke hat die SG Flensburg-Handewitt am Sprung an die Tabellenspitze gehindert. Mit dem 31:28 (14:13) brachten die Ostwestfalen dem Team von der dänischen Grenze die erste Saison-Niederlage bei.

Ausschlaggebend waren die Kampf-und die Wurfkraft der Gastgeber. Spielerisch stellte Flensburg zwar die klar bessere Mannschaft. Doch vergaben die Gäste immer wieder leichtfertig gute Chancen gegen den starken TuS-Torhüter Nikola Blazicko und leistetetn sich technische Fehler. Auf der anderen Seite machte Lübbecke seine spielerische Einfallslosigkeit durch die Wurfkraft von Michal Jurecki und Arne Niemeyer mehr als wett.

So brachte Jurecki mit fünf de ersten sechs Tore die Hausherren von Beginn an gut in die Partie und konterte auch immer wieder die Flensburger Versuche Mitte der zweiten Hälfte, selbst das Kommando zu übernehmen. Als die SG in den letzten zehn Minuten den Polen in Manndeckung nahm, sprang Niemeyer, der selbst in Unterzahl traf, mit seinen Gewaltwürfen aus dem Rückraum ein. „Wir haben toll gefightet und eine 1000prozentige Einstellung gehabt“, sagte der 28-Jährige nachher, und gab zu: „Und manchmal war auch ein bisschen Glück dabei.“

Entschieden war die Partie erst, als Lars Christiansen, der bis dahin sechs Siebenmeter verwandelt hatte, beim Stand von 28:26 für den TuS in der 58. Minute mit dem siebten Strafwurf an Blazicko scheiterte.

Das Spiel in der Statistik

TuS Nettelstedt-Lübbecke - SG Flensburg-Handewitt (14:13)
TuS Nettelstedt-Lübbecke:
Blazicko, Putera; Friedrich, Bartsch, Felixsson (4), Siodmiak (2), Hansen, Jurecki (9), Tluczynski (4), Tesch, Rui, Olafsson (5), Niemeyer (7).
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand; Karlsson, Carlen (6), Eggert, Fahlgren, Mogensen (5), Svan Hansen (5), Christiansen (9/6), Johannsen, Heinl, Pettersson, Boesen (1), Knudsen (2).
Zuschauer: 2.500. – Schiedsrichter: Geipel/Helbig. – Zeitstrafen:  14:4 Minuten. – Siebenmeter: 2/0:7/6..