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Meister Hamburg kommt in Fahrt

Magdeburg schwächelt weiter

Nach dem verpatzten Saisonstart eilt der deutsche Handball-Meister HSV Hamburg in der Bundesliga nun von Erfolg zu Erfolg. Mit dem 36:22 gegen den HBW Balingen-Weilstetten feierte der Titelverteidiger den siebten Sieg in Serie.

Damit sind die Hanseaten erster Verfolger des souverän an der Tabellenspitze thronenden THW Kiel. Beim SC Magdeburg zeigt die Formkurve dagegen nach unten. Die stark in die Spielzeit gestarteten Bördeländer kassierten mit dem 28:31 gegen die SG Flensburg-Handewitt ihre dritte Liga-Niederlage nacheinander und finden sich derzeit nur im Tabellenmittelfeld wieder. Flensburg hingegen festigte seine Position in der Verfolgergruppe.

Die Hamburger, die Balingen unter der Woche bereits im Pokal ausgeschaltet hatten, wurden ihrer Favoritenrolle von Anfang an gerecht und ließen den Gästen nicht im Ansatz eine Chance. «Am Ende mit 14 Toren zu gewinnen, spricht eine deutliche Sprache. Jetzt ist erst einmal Pause, aber nach der werden wir versuchen, unseren momentanen positiven Trend fortzusetzen», sagte HSV-Kapitän Pascal Hens, der mit der deutschen Nationalmannschaft in der kommenden Woche im Supercup aufläuft.

Auch Hamburgs Trainer Oscar Carlen war mehr als zufrieden. «In der zweiten Hälfte haben wir dann weiter mit viel Tempo gespielt und Johannes Bitter hat super gehalten. Ich freue mich für alle meine Spieler, die auch alle getroffen haben», sagte der Schwede, dessen Team in den ersten drei Spieltagen noch zwei Niederlagen kassiert hatte. Positiv war auch, dass Nationalspieler Michael Kraus erstmals in dieser Saison im Kader stand. Der Mittelmann, der nach einem Autounfall verletzt pausieren musste, wurde aber noch nicht eingesetzt.

Flensburger Erfolgsgaranten waren Keeper Mattias Andersson, der die SCM-Angreifer immer wieder zur Verzweiflung brachte, und der zwölfmalige Torschütze Michael Knudsen. «Es war ein unglaublich wichtiger Sieg. In Kiel und Hamburg haben wir verloren, doch in Göppingen und jetzt auch Magdeburg gewonnen. Wenn wir jetzt auch noch in Berlin etwas holen, dann sieht es richtig gut aus», sagte der Däne, der von den mitgereisten SG-Fans mit Sprechchören gefeiert wurde. Magdeburgs Trainer Frank Carstens zollte Knudsen und dem Gegner Respekt. «Wenn ein Kreisläufer zwölf Tore erzielt, dann muss das Positionsspiel gut funktioniert haben», erklärte Carstens.

Auch Europacupsieger Frisch Auf Göppingen tut sich nach wie vor schwer. Im neunten Saisonspiel gewannen die Schwaben zwar mit 32:31 daheim gegen den Bergischen HC, verspielten in den Schlussminuten aber um ein Haar eine Fünf-Tore-Führung. Der TuS N-Lübbecke setzte sich gegen Aufsteiger TV Hüttenberg souverän mit 35:28 durch.

 

KOMMENTARE

Nodin, 08.08.15, 19:08 Uhr
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Kassie, 26.07.15, 07:32 Uhr
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