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Manager Flatten legt Protest ein

>Die Kölner Lanxess-Arena ist für die HSG Düsseldorf kein gutes Pflaster: Dort wurde am 2. Juni 2007 durch eine 29:37-Niederlage der Bundesliga-Abstieg besiegelt, und auch bei der Rückkehr ins "Oberhaus" kassierte der Neuling dort auf Anhieb eine empfindliche Schlappe. Und die Art und Weise, wie sich die Handballer aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt dort präsentierten, dürften die Befürchtungen von Manager Frank Flatten nur bestätigen: "Der Abstiegskampf hat bei uns schon vor der Saison begonnen." Allerdings schöpft Flatten aus der Partie in Köln auch Optimismus: "Mit der Leistung der ersten 45 Minuten bin ich zufrieden, da rauf können wir aufbauen."

Für Aufregung sorgte Flatten nach dem Schlusspfiff, als er verkündete, die HSG habe vorsorglich gegen die Wertung des Spiels Protest eingelegt: "Wir wollen nicht die Dummen sein, sollten sich die Gerüchte bestätigen und der VfL tatsächlich in die Insolvenz gehen", bat er um Verständnis für seinen Schritt, und fügte hinzu: "Wir waren schon zweimal die Leidtragenden von Lizenzverstößen" und verweist auf die Niederlage im Pokal-Viertelfinale gegen die HSG Nordhorn und die Niederlage in der Relegation gegen TUSEM Essen. Dieser Protest, so Flatten, habe zwar nur prophylaktische Bedeutung, aber er wolle sich nicht den Vorwurf der Untätigkeit machen: "Zweimal haben wir nichts gemacht - und in beiden Fällen waren wir nachher die Dummen."
hsg düsseldorf