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HSV Hamburg

Martin Schwalb wird Geschäftsführer

Beim Bundesligisten HSV Hamburg dreht sich das Personalkarussell: Präsident Andreas Rudolph wird nach dem Ende seiner Amtszeit 2011 definitiv nicht für eine weitere zur Verfügung stehen, wie der Verein mitteilte.

Als Nachfolger stehe Vizepräsident Dierk Schmäschke parat, der am 18. Juli bei einer gemeinsamen Sitzung von Präsidium und Aufsichtsrat «breite Unterstützung» fand. Rudolph hatte früh angekündigt, nicht erneut antreten zu wollen. Trotzdem gab es beim HSV Hoffnungen, der Präsident und Mäzen würde eine weitere Amtszeit dranhängen.

Er werde allerdings sein Engagement beim HSV auch über das Jahr 2011 hinaus fortsetzen und dem Verein «eng verbunden bleiben», teilte der HSV mit. Rudolph hält 49 Prozent der Spielbetriebs GmbH und hatte den Verein seit der drohenden Insolvenz 2005 mit privaten Geldern in Millionenhöhe unterstützt.

Einen neuen Mann wird es zur Saison 2011/2012 auch auf der Trainerbank geben, denn Trainer Martin Schwalb soll nach der kommenden Spielzeit neuer Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft werden. Der Posten ist seit einem Jahr vakant, nachdem Piet Krebs den Verein verlassen hatte. Mit Schwalb als Trainer hatte der HSV zweimal den DHB-Pokal und einmal den Europapokal der Pokalsieger gewonnen. Allerdings gelang es dem 47-Jährigen nicht, den so ersehnten Meistertitel nach Hamburg zu holen.

Nach einem Bericht der «Hamburger Morgenpost» soll ein Nachfolger für Schwalb bereits gefunden sein: Talant Duschebajew, Trainer des spanischen Spitzenclubs Ciudad Real, werde im Februar 2011 als neuer HSV-Coach vorgestellt. In der Champions League waren die Hamburger dreimal in Folge an dessen Starensemble gescheitert, das seit 2006 dreimal die Königsklasse gewonnen hatte.