1. Bundesliga - Meister THW Kiel bleibt an Hamburg dran - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
1. Bundesliga

Meister THW Kiel bleibt an Hamburg dran

Rekordmeister THW Kiel bleibt dem HSV Hamburg im Titelkampf der Handball-Bundesliga auf den Fersen. Der deutsche Meister besiegte in der heimischen Sparkassen-Arena die Füchse Berlin 35:26 (20:10) und bleibt mit 48:6 Punkten einen Minuszähler hinter Tabellenführer HSV (51:5).

Bester Werfer bei den «Zebras» war Filip Jicha mit neun Toren, für Berlin war Ivan Nincevic mit sieben Toren am treffsichersten. Der THW begann druckvoll und führte schnell mit 5:2. Die Abwehr der Gastgeber stand sicher, die Füchse kamen kaum zu Chancen. Mitte der ersten Hälfte zog der THW mit einer Fünf-Tore-Serie von 12:9 auf 17:9 davon, weil vor allem THW-Torhüter Thierry Omeyer viele Würfe der Berliner parierte. Kiel baute den Vorsprung bis zur Pause weiter aus. Nach dem Seitenwechsel brachte sich der THW durch eine Rote Karte für Christian Zeitz zunächst selbst aus dem Konzept, gewann letztlich aber sicher.

Platz drei in der Tabelle verteidigte am 27. Spieltag die SG Flensburg-Handewitt nach einem 24:18 (13:10)-Erfolg über den TV Großwallstadt. Bei den Norddeutschen ragte Oscar Carlen mit acht Treffern heraus, für die Mainfranken war Stefan Kneer fünfmal erfolgreich. Vor allem nach der Pause überzeugte das Team von Trainer Per Carlen mit einer sehr guten Abwehr, die im zweiten Durchgang nur acht Treffer des TVG zuließ.

Die Flensburger (40:14) liegen weiter einen Punkt vor den Rhein- Neckar Löwen, die einen 37:32 (21:16)-Erfolg gegen Schlusslicht GWD Minden feierten. Der VfL Gummersbach bleibt nach dem 31:28 (16:13) gegen den TSV Dormagen mit 35:19 Punkten im Kampf um Platz drei in Schlagdistanz. Auch der TBV Lemgo feierte einen Heimsieg. Die Ostwestfalen gewannen die Partie gegen MT Melsungen 35:30 (21:13).