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Hamburg braucht eine Halbzeit Anlaufzeit gegen Dormagen

Melsungen stoppt Göppingen

Die kleine Formkrise von Frisch Auf Göppingen geht weiter. Mit dem 26:28 (13:14) beim MT Melsungen kassierte der Bundesliga-Vierte seine dritte Saisonniederlage. Der HSV Hamburg brauchte eine Halbzeit lang Anlauf für den am Ende deutlichen Sieg gegen Dormagen.

Beflügelt von dem unerwarteten 27:21-Auswärtssieg in Minden vier Tage zuvor spielten die Dormagener in der ersten Halbzeit fröhlich-frech mit und lagen sogar meist in Führung. Erst nach dem Seitenwechsel wurden die Hamburger, die in der Vorsaison überraschend in Dormagen verloren hatten, ihrer Favoritenrolle gerecht, zogen über 19:14 (35.) und 26:17 (45.) davon und feierten den ‚standesgemäß‘ klaren 16-Tore-Erfolg.

Melsunger Kampfkraft

In Kassel machte sich der von Frisch-Auf-Trainer Velimir schon eine Woche zuvor beklagte Kräfteverschleiß überdeutlich. Gegen die einsatzfreudigen Melsunger rannten die Göppinger meist einem Rückstand hinterher, der beim 10:5 (19.) sogar schon einmal fünf Tore betragen hatte. Die Gäste kämpften sich zwar immer wieder heran und gingen beim 19:18 (43.) Mitte zweiter Hälfte auch selbst in Führung.

Vor allem dank Junillon und Sanikis bekamen die Nordhessen die Partie aber wieder in den Griff. Bis zum 26:25 (56.) blieb es aber dennoch eng, ehe Aagard mit seinem vierten verwandelten Siebenmeter und Sanikis die MT-Führung entscheidend auf drei Tore ausbauten. Die Melsunger Energieleistung ist umso erstaunlicher, da Vasilakis, Stojanovic und Vuckovic fehlten.

Die Statistik

MT Melsungen – Frisch Auf Göppingen 28:26 (14:13)
MT Melsungen:
Kelentric, Lechte, Herold; Brovka (1), Schöngarth (2), Junillon (6), Klitgaard (4), Anusic, Tellander, Tzimourtos (1), Danner, Sanikis (7), Aagard (7/4).
Frisch Auf Göppingen: Tahirovic, Weiner, Schweikardt (5/2), Kneule (2), Oprea (3), Thiede (2), Schöne, Späth (3), Kaufmann (7), Landsberg, Haaß (2/1), Häfner (2), Jurca, Gutbrod.
Zuschauer: 1.963. – Schiedsrichter: Schaller/Wutzler. – Zeitstrafen: 16:14 Minuten. – Disqualifikation: Haaß (33., nach der dritten Zeitstrafe). – Siebenmeter: 5/4:3:3.

HSV Hamburg – TSV Dormagen 39:23 (14:13)
HSV Hamburg:
Bitter, Sandström; Schröder (3/1), Duvnjak (7), Jansen (5), Lackovic (1), Flohr (4), Vori (4), G. Gille (3), Lindberg (3/1). K. Lijewski (1), M. Lijewski (6), Hens (2).
TSV Dormagen: Vortmann, Feshchanka, Wisotzki (3), Holst (1/1), Schindler (6), Plaz (2), Balomenos, Meyer, Linder (3), Dmytruczynski (1), Wittig, Nippes (3), Chantziaras (3), Lochtenbergh (1/1).
Zuschauer:
8.117. – Schiedsrichter:  Fratczak/Ribeiro. – Zeitstrafen: 10:10 Minuten. – Disqualifikation: Hens (28., Unsportlichkeit). - Siebenmeter: 2/1:4/2.

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