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HSV Hamburg

Mit Kroaten und Rekordetat auf Titel-Jagd

Mit den kroatischen Neuzugängen Igor Vori und Domagoj Duvnjak und einem Rekordetat will der Handball-Bundesligist HSV Hamburg in dieser Saison oben angreifen.

«Unser sportliches Ziel ist es, um alle drei Titel zu spielen», sagte Präsident Andreas Rudolph auf einer Pressekonferenz. Der Club geht mit einem Etat von 7,5 Millionen Euro in die kommende Spielzeit - eine Million mehr als in der Vorsaison. Die Ablöse von Duvnjak sei davon ausgenommen und werde über die nächsten Jahre verteilt, sagte Rudolph.

«Wir mussten reagieren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Kiel hat mit Narcisse kräftig nachgelegt», erklärte der Clubboss. Sein Trainer Martin Schwalb zählt Titelverteidiger Kiel, die Rhein-Neckar-Löwen, den TBV Lemgo und die SG Flensburg-Handewitt zu den größten Konkurrenten um die Meisterschaft. «Wir wollen beweisen, dass wir zu den besten Mannschaften der Welt gehören», sagte Schwalb.

Mit dem sofortigen Wechsel des kroatischen Nationalspielers Duvnjak an die Elbe hatte das Tauziehen um die Ablösesumme endlich ein Ende gefunden. Der teuerste Zugang des HSV wird am 27. August in der Hansestadt erwartet. «Wir werden ihn mit offenen Armen empfangen, zumal wir momentan im Rückraum nicht alle Kräfte aufbieten können», sagte Schwalb.

Neben Duvjnak und Vori (beide HC Osiguranje-Zagreb) holte der HSV Jugend-Nationalspieler Marcel Schliedermann (TV Neuhausen/Erms) als dritten Neuzugang. Pascal Hens befindet sich nach seiner Fersen- Operation im Aufbautraining, Bertrand Gille (Teilabriss der Achillessehne) wird die gesamte Hinrunde fehlen.