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THW Kiel

Mit Titelansprüchen und Narcisse in die neue Saison

Viele Stars haben den THW Kiel verlassen, der hohe Anspruch beim Handball-Rekordmeister bleibt unverändert. «Wir wollen schönen und attraktiven Handball zeigen und um alle Titel mitspielen», gab sich THW-Coach Alfred Gislason bei der Saisoneröffnungspressekonferenz selbstbewusst.

«Wir haben zwar mit Stefan Lövgren, Nikola Karabatic und Vid Kavticnik namhafte Abgänge, aber wir werden den gleichen Standard haben wie im letzten Jahr», glaubt der 49-jährige Isländer, der den HSV Hamburg, die Rhein Neckar-Löwen und den TBV Lemgo als stärkste Konkurrenten einschätzt.

Den Optimismus beim Rekordmeister nährt, dass die Verpflichtung des französischen Olympiasiegers Daniel Narcisse (Chambéry Savoie) so gut wie perfekt ist. «Wir sind uns prinzipiell mit Chambéry einig», erklärte THW-Geschäftsführer Uli Derad. Der 29-Jährige reiste nach Kiel, um die Formalitäten zu erledigen. «Er ist ein Weltklassespieler, der über eine unglaubliche Schnelligkeit und Explosivität verfügt», sagte Gislason über Narcisse, den er bereits in seiner Zeit beim VfL Gummersbach trainierte.

Narcisse ist nach Tobias Reichmann, Christian Sprenger (beide SC Magdeburg), Momir Ilic (VfL Gummersbach), Aron Palmarsson (Hafnarfjördur) und Peter Gentzel (HSG Nordhorn) der sechste Zugang in Kiel. Nach Angaben des THW-Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus-Hinrich Vater ist der THW finanziell kerngesund. «Wir haben keine Probleme, diesen Narcisse-Transfer zu finanzieren», berichtete Vater, der den Saisonetat mit 7,5 Millionen Euro angab. Über die Transfersumme wollten die Vereinsverantwortlichen keine konkreten Angaben machen, die Ablösesumme liege aber weit unter einer Million Euro.

 

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