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MT kämpft, SG gewinnt

Es war wie immer, wenn Melsungen auf Flensburg-Handewitt trifft. Phasenweise hielten die MT-Akteure ganz gut mit, um am Ende eine Niederlage quittieren zu müssen. Damit ging auch der zehnte Vergleich mit den Norddeutschen verloren. Interessant aus Melsunger Sicht zunächst, wie das Team nach der Trennung von Vladica Stojanovic und dem verletzungsbedingten Ausfall der Halblinken Franck Junillon und Grigorios Sanikis im Angriff operiert. Trainer Ryan Zinglersen setzte zu Beginn auf die Variante mit zwei Kreisläufern, wobei Dalibor Anusic die Rolle zukam, den Spielzug von der Mitte einzuleiten. Es lief dann auch ganz gut für die Heimsieben an. In der 18. Minute führten die Melsunger sogar mit 9:7. Doch gegen Ende des ersten Durchgangs wurde deutlich, dass es immer schwerer werden würde für die MT, gegen die aggressive SG-Deckung zum Torerfolg zu kommen.

Kurz nach Wiederbeginn wuchs der Abstand auf vier Tore an (16:20). Aber die Gastgeber kämpften sich recht schnell wieder heran und kamen durch Jens Schöngarth zum 21:21 (40.). Danach übernahmen die Norddeutschen im Stile einer Spitzenmannschaft wieder das Kommando. Die Hausherren setzten Kampf und einen starken Lechte im MT-Gehäuse dagegen. Doch um Flensburg wirklich noch gefährlich werden zu können, hätten sie sich nicht so viele Fahrkarten erlauben dürfen.