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Neue Wege

Profisport - und nebenbei studieren: Diese Möglichkeit bietet der VfL Gummersbach jetzt sowohl seinen Profi- als auch den Nachwuchshandballern aus der vereinseigenen Handballakademie. Mit der Fachhochschule für Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach ging der VfL eine Kooperation ein, um seinen Spielern mit einem Studium an der FHDW eine weitere berufliche Perspektive zu bieten. "Es ist wichtig, sich auch schon während der Karriere Gedanken darüber zu machen, was später wird", sagt VfL-Geschäftsführer Axel Geerken und freut sich darüber, "dass die Fachhochschule unseren Spielern nun die Möglichkeit eröffnet, Profisport und Vorbereitung auf das Leben nach der Sportkarriere miteinander zu verbinden." Profisport und ein paralleles Studium scheitert meist an der Unflexibilität der deutschen Hochschulen, beklagt VfL-Akademieleiter Axel Renner. Aber genau diese Flexibilität verspricht FHDW-Präsident Dr. Franz Wagner: "Als private Fachhochschule mit dualen Studiengängen haben wir uns bisher schon an den Anforderungen von Unternehmen orientiert. Nun berücksichtigen wir halt auch die Spiel- und Trainingspläne der Handballer." Prüfungstermine und Anwesenheitspflichten könne man bei der FHDW flexibel handhaben. Es ist wichtig, dass die Sportler eine Alternative nach der Karriere haben, so Geerken.