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Noch viele Baustellen

Die Winterpause ist beim TV Großwallstadt nicht ganz so gelaufen, wie es sich die Verantwortlichen erhofft hatten. Zum einen sollte die Suche nach einem neuen Torwart wenn möglich abgeschlossen werden, zum anderen sollte die Zeit genutzt werden, um lädierte Spieler wieder an die Mannschaft heranzuführen. Einen neuen Torwart als Nachfolger für Mattias Andersson, der im Sommer zur SG Flensburg-Handewittt wechseln wird, haben die Großwallstädter noch nicht gefunden. "Wir sind in Verhandlungen und auf einem guten Weg", sagte Manager Uli Wolf, "aber entschieden ist noch nichts."


Angespannte Lage

Derweil hat sich die Personalsituation trotz des Kurzurlaubs und der Trainingspause eher verschärft denn entspannt. Denn mit Steffen Weinhold droht ein weiterer Rückraumspieler auszufallen. Der Linkshänder wurde an der Leiste operiert und steht noch nicht wieder im Training. Trainer Peter David hofft dennoch, dass der Nationalspieler bis zum Heimspiel am 8. Februar gegen den SC Magdeburg zurückkehren wird. Das wäre auch dringend nötig, denn mit Stefan Kneer, Csaba Szücs und Philipp Reuter stehen aktuell drei weitere Rückraumspieler auf der Verletztenliste. Kneer kämpft sich nach einem Bandscheibenvorfall erst langsam wieder ans Team heran. "Wir werden das Pensum bei ihm nach und nach steigern und hoffen, dass alles gut geht", so Wolf. Szücs plagt sich nach wie vor mit einer Verletzung in der Hüftmuskulatur. Der Slowake musste auf die WM verzichten und konnte auch in Großwallstadt zuletzt nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Schließlich hat sich Reuter einen Muskelfaserriss zugezogen.


Kein Jammern

Die beiden WM-Teilnehmer Mattias Andersson und Sverre Jakobsson werden am morgigen Mittwoch zum Training zurückerwartet. Dass Andersson gleich wieder zum Allstar-Game muss, schadet der Vorbereitung dann ein weiteres Mal. "Das ist alles blöd, aber wir jammern nicht", so Wolf, "wir werden das Beste daraus machen."