VfL Gummersbach - Verletzung entpuppt sich als Teilriss des Syndesmosebands - Pfahl fehlt Gummersbach sechs Wochen - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Verletzung entpuppt sich als Teilriss des Syndesmosebands

Pfahl fehlt Gummersbach sechs Wochen

Schock für den VfL Gummersbach: Der derzeitige Bundesliga-Fünfte muss mindestens sechs Wochen auf Adrian Pfahl verzichten.

Der Linkshänder hatte sich beim 32:23 der Oberbergischen bei MT Melsungen verletzt, als ihm Vladica Stojanovic in der ersten Halbzeit unglücklich auf den Fuß gefallen war. Die eingehende Untersuchung ergab, dass Pfahl sich einen Teilriss des vorderen Syndesmosebandes im rechten Beim zugezogen hat. Weil das Band, das Schien- und Wadenbein zusammenhält, genau in der Mitte verletzt ist, ist eine Operation nicht nötig.

Bei der konservativen Behandlung darf der 27-Jährige in den nächsten drei Wochen den Fuß nicht belasten und muss auf Krücken gehen, bei idealem Heilungsverlauf kann er nach sechs Wochen Pause wieder ins Training einsteigen. „Mein Ziel ist es, im DHB-Pokalachtelfinale Mitte Dezember gegen Bernburg wieder spielen zu können“, sagt Pfahl, der auf Krücken die Auftaktspiele des Supercups in Köln beobachtete.

Sein Ausfall ist für den VfL besonders bitter, da der Schwabe der einzige Linkshänder im VfL-Rückraum ist. Markovics war noch vor Saisonbeginn zum MKB Vezsprem nach Ungarn gewechselt. In Melsungen füllte Geoffroy Krantz die halbrechte Rolle sehr gut aus, doch auch Drago Vukovic und Steffen Fäth kämen für die ungewohnte Position in Frage.

„Es ist natürlich bitter, dass uns vor den vielen wichtigen Spielen in den kommenden Wochen mit Adrian Pfahl unser einziger Linkshänder im rechten Rückraum ausfällt. Allerdings kann das auch eine Chance für die anderen Spieler sein“, sagt VfL-Geschäftsführer François Xavier Houlet, der die Lücke auf jeden Fall mit Spielern aus dem Kader schließen will. „Eine Neuverpflichtung wird es nicht geben“, sagt Houlet.