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Pfahl ist nicht zu stoppen

Im vorerst letzten Mittelrhein-Derby kam der Altmeister VfL Gummersbach zu einem ungefährdeten, aber glanzlosen Arbeitssieg über den Zwangsabsteiger aus Dormagen. Nur im ersten Durchgang boten die Gastgeber eine überzeugende Leistung, während die zweite Halbzeit sogar mit 17:16 an die junge Truppe von Kai Wandschneider ging. Bis zum 3:3 hielten die Dormagener die Partie ausgeglichen, aber mit einem Zwischenspurt zog Gummersbach auf 8:3 davon und baute bis zum Pausenpfiff die Führung kontinuierlich aus. Dabei war es vor allem Goran Stojanovic, der mit einigen Glanzparaden klare Chancen der krisengeschüttelten Dormagener vereitelte. Im Angriff war es der Ex-Dormagener Adrian Pfahl, der von seinen ehemaligen Kameraden nicht in den Griff zu bekommen war und mit elf Toren, bei nur drei Fehlversuchen, der überragende Akteur auf dem Parkett war.

Wer nach dem Seitenwechsel eine Fortsetzung des VfL-Schützenfestes erwartet hatte, sah sich bald getäuscht. Nun spielte Dormagen beherzt auf, zeigte eine gute Moral und ließ den eingewechselten Vjenceslav Somic im VfL-Gehäuse schlecht aussehen. Da auch Josip Valcic als Spielmacher - einmal mehr - enttäuschte, kam Sand in die VfL-Angriffsmaschinerie, so dass der Vorsprung schmolz, ohne dass der verdiente Sieg in Gefahr geriet.