TBV Lemgo - Der TBV setzt seine Zukunftsplanungen durch weitere Vertragsverlängerung fort - Preiß bleibt Lemgo treu - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Der TBV setzt seine Zukunftsplanungen durch weitere Vertragsverlängerung fort

Preiß bleibt Lemgo treu

Sebastian Preiß hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem TBV Lemgo bis 30. Juni 2013 verlängert. Vor dem Kreisläufer und Nationalspieler hatten bereits Trainer Volker Mudrow (bis 2012), Torhüter Martin Galia und Linksaußen Jens Bechtloff (beide bis 2013) vorzeitig neue Kontrakte beim derzeitigen Bundesliga-Achten erhalten.

Der 28-jährige TBV-Kapitän Preiß war 2005 vom THW Kiel zu den Ostwestfalen gekommen. Mit der DHB-Auswahl, für die er bisher 119 Einsätze absolvierte, wurde der Kreisläufer 2007 Weltmeister. "Mit Sebastian Preiß haben wir eine Schlüsselposition langfristig besetzen können. Mit seiner Erfahrung und seiner tadellosen Einstellung ist er ein Vorbild für die jungen Spieler und hat eine tragende Rolle innerhalb der Mannschaft. Von daher freue ich mich sehr, dass wir Sebastian Preiß für die kommenden drei Jahre an uns binden konnten", sagte TBV-Manager Volker Zerbe.

EM kommt noch zu früh

Preiß selbst freut sich über das Vertrauen, das der TBV in seine Person hat. „Es ist immer schön zu wissen, dass der Verein auf einen setzt und so großes Vertrauen ausspricht. Wir wollen beim TBV einiges bewegen in den nächsten Jahren und die Mannschaft wird ein neues Gesicht erhalten. Ich bin stolz darauf, dass ich dabei eine tragende Rolle spielen kann und bin optimistisch, dass wir mit dem TBV eine gute Rolle in Zukunft spielen können“, sagte er.

Auf die Europameisterschaft in Österreich (19. - 31. Januar 2010) muss Preiß verletzungsbedingt verzichten, nach seiner Achillessehnen-Operation kommen die Titelkämpfe für den gebürtigen Franken zu früh. „Bis zur EM kann ich noch nicht wieder hundertprozentig fit sein und von daher wäre ein Einsatz weder für mich noch für die Nationalmannschaft sinnvoll. Somit kann ich mich nun voll und ganz auf mein Comeback im Verein konzentrieren, das ich hoffentlich am 9. Februar beim Heimspiel gegen die Füchse Berlin geben kann“, blickt Preiß voraus.