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Reformpläne für die Bundesliga

Profi-Schiedsrichter in der Diskussion

Die Handball-Bundesliga (HBL) will ihren Status als stärkste Liga der Welt mit einem verschärften Lizenzierungsverfahren, einigen Reformplänen und der möglichen Einführung des Profi-Schiedsrichters weiter untermauern. Es gebe Überlegungen, die sich mit dem hauptberuflichen Schiedsrichter auseinandersetzen, erklärte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Grundlage der möglichen Reform wäre eine Verschiebung des Referee-Ressorts vom Deutschen Handball-Bund (DHB) in die Hände der HBL. Man wolle das Schiedsrichterwesen in enger Zusammenarbeit mit dem DHB mit verantworten, sagte Bohmann. Sicher sei, dass der DHB auch im Falle einer solchen Umstrukturierung weiterhin "Einfluss auf die Zusammensetzung der Schiedsrichterkader hätte".

Spiele der Handball-Bundesliga werden in der anstehenden 34. Saison in rund 40 Ländern zu sehen sein. Allein der arabische TV-Sender Al Jazeera versorgt 23 Länder im Nahen Osten und Nordafrika mit Bildern. Erstmals werden auch Bundesliga- Partien im israelischen Pay-TV ausgestrahlt. Mit der Vermarktung der Auslandsrechte verdient die HBL mittlerweile genauso viel wie mit der Vermarktung der Rechte auf dem deutschen Markt. Spekuliert wird mit einem hohen sechsstelligen Eurobetrag in beiden Geschäftsfeldern.

KOMMENTARE

Gerald H, 23.09.10, 10:50 Uhr
Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Sollten wir "Profi"-Schiedsrichter haben würden die genauso gut mehr »
Manfred Jahn, 14.09.10, 13:25 Uhr
Schiedsrichter werden immer in der Kritik der Zuschauer und Mannschaftsverantwportlicher bleiben. Ich finde die Mehrzahl mehr »
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