HSG Wetzlar - HSG Düsseldorf - Verdienter Sieg des Aufsteigers gegen HSG Wetzlar - Puhle überragt bei Düsseldorfs zweitem Sieg - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Verdienter Sieg des Aufsteigers gegen HSG Wetzlar

Puhle überragt bei Düsseldorfs zweitem Sieg

Die HSG Düsseldorf hat ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Mit 30:29 (16:14) kämpfte der Aufsteiger dank seines Einsatzgeistes und des überragenden Torhüters Matthias Puhle die HSG Wetzlar nieder.

Mit 14 Paraden legte ‚Matze‘ Puhle den Grundstein zum Düsseldorfer Erfolg, um den die Hausherren buchstäblich bis zur Schlusssekunde zittern mussten. Erst dann wehrte Zweit-Keeper Almantas Savonis, der in den letzten vier Minuten Puhle ersetzte, den letzten Wetzlarer Wurf von Sven-Sören Christophersen ab. Bis dahin hatte Nationalspieler Christophersen zusammen mit Daniel Valo die Gäste, die während der 60 Minuten ungeheure Leistungsschwankungen zeigten, im Spiel gehalten.

So holten die Mittelhessen den 10:14-Rückstand aus der 26. Minute innerhalb von 9 Minuten zum 18:18 auf und gingen sogar selbst mit 19:18 in Führung (36.). Nur um gegen die kampfkräftigen und einsatzfreudigen Gastgeber in der nächsten Schwächephase wieder mit 21:25 (48.) und 23:28 (53.) in Rückstand zu geraten. Beim 29:29 war die Partie wieder ausgeglichen, ehe Michael Hegemann das Tor erzielte, das den Gastgebern ein wenig Luft am Tabellenende verschaffte.

Erfolgreichster Düsseldorfer Werfer war Nikola Kedzo. Der 21-jährige Kroate vertrat den verletzten Andrej Kurchev mit sieben Treffern aus dem rechten Rückraum bestens.

Das Spiel in der Statistik

HSG Düsseldorf – HSG Wetzlar 30:29 (16:14)
HSG Düsseldorf: Puhle, Savonis; Berblinger (4/2), Kedzo (7), Hegemann (3), Ramota, Fölser (4), Kogut (3), Novickis, Wernicke (2), Weiß (1), Asgeirsson, von Gruchalla (1),Sulc (5).
HSG Wetzlar: Krasavac, N. Weber; S. Weber, Christophersen (9/4), Smoler (3), Salzer (2), Valo (6), Allendorf (1/1), Jungwirth (2), Mraz (2), Djordjic, Schneider, Chalkidis (1), Werum (2).
Zuschauer: 1.152. - Schiedsrichter: Schaller/Wutzler.. - Zeitstrafen:  12:6 Minuten. - Siebenmeter: 2/2:6/4.