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Pungartnik feiert sein Comeback

> Die Geschichte der Linkshänder im rechten Rückraum hat beim Altmeister aus Nettelstedt eine ganz eigene Note. Weil zunächst der Isländer Heidmar Felixson nach dem Weggang von Lars Friedrich alles allein schultern musste, konnte der bei den Rhein-Neckar-Löwen ins Abseits gestellte Grieche Alexandros Alvanos ins Ostwestfälische gelotst werden.

Jetzt ist alles anders: Alvanos und Felixson sind längerfristig verletzt. Zum Einzug in das Final Four im nationalen Pokalwettbewerb wurde jener Roman Pungartnik geholt, der sich in der Bundesliga schon sehr gut auskennt (mehr als 700 Tore in 175 Spielen). Allerdings blieb dem derzeitigen Sportdirektor der slowenischen Nationalmannschaft zum Einspielen nur eine Gelegenheit. Am Sonntag in Berlin an der Seite von Michal Jurecki und Arne Niemeyer. Das Resultat dieses Einsatzes: Zwei technische Fehler, vier Fehlwürfe, zwei Tore und einen Siebenmeter (gegen Kubisztal) herausgeholt. Zudem gelang es Pungartnik mehrmals geschickt, seinen norwegischen Kreisläufer Loke anzuspielen. Trainer Patrik Liljestrand hatte deshalb nichts zu mäkeln: "Pungartnik hat erst einmal mit uns trainiert und nun einmal gespielt. Also, Hauptsache er hat überhaupt gespielt. Ich bin sicher, dass er beim Final Four besser spielen wird." TuS N.-Lübbecke