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Im Abstiegskampf zählt nicht nur für Balingen-Weilstetten jeder Zähler

Punkt verpasst - "Laterne" bekommen

Ein Tor hat dem HBW Balingen-Weilstetten im Schwaben-Derby zur Überraschung gefehlt, ein Tor, das gegen Frisch Auf Göppingen einen Punkt gebracht hätte. Und  das der Truppe von Dr. Rolf Brack erspart hätte, die ‚Rote Laterne‘ zu übernehmen. Fast täglich wechselt derzeit, wer Schlusslicht in der Bundesliga ist.

Mit Balingen, Dormagen, Hannover-Burgdorf, Düsseldorf und Minden stehen fünf Teams im Tabellenkeller, die ihre Punkte bisher fast ausschließlich in den Duellen untereinander geholt haben. Minden und Hannover haben gegen den HBW gewonnen, Balingen in Dormagen, Düsseldorf hat gegen Hannover gesiegt und sich mit Minden unentschieden getrennt – Kellerkinder unter sich.

Heimspielsiege sind ein Muss

„Die Heimspiele gegen die anderen Abstiegskandidaten müssen gewonnen werden“, nennt Balingens Trainer-Denkmal Dr. Rolf Brack eine Grundvoraussetzung, um den Kampf um den Klassenverbleib erfolgreich zu gestalten. Diese Zähler alleine reichen jedoch nicht, um den Verbleib in der stärksten Liga der Welt zu sichern: Der ein oder andere Auswärtspunkt und ein paar Zähler gegen Teams aus dem Mittelfeld müssen dazukommen.
So wie es der HSG Düsseldorf am Dienstag gegen die Vornamens-Cousine aus Wetzlar gelungen ist. Oder wie es Dormagen vor drei Wochen gegen MT Melsungen geschafft hat. Oder wie GWD Minden, das in Düsseldorf, Lübbecke und Großallstadt schon dreimal (jeweils einfach) auswärts gepunktet hat.

Alle kommen in der Rückrunde nach Balingen

Daher erklärt sich auch die Enttäuschung der Balinger, dass der – aufgrund des Spielverlaufs auch nicht unbedingt verdiente – Punktgewinn gegen den Nachbarn Frisch Auf nicht geklappt hat. Andererseits hat der HBW neben seiner Erfahrung im Kampf ums Überleben in der Liga einen weiteren Vorteil: Die Brack-Schützlinge empfangen alle vier Konkurrenten in der Rückrunde zu Hause.