VfL Gummersbach - HSG Düsseldorf - Gummersbach setzt sich erst in der Endphase durch - Rahmel wirft VfL in Düsseldorf zum Sieg - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Gummersbach setzt sich erst in der Endphase durch

Rahmel wirft VfL in Düsseldorf zum Sieg

Der VfL Gummersbach hat zum Abschluss des Jahres und zum Beginn der Rückrunde nach zuletzt 1:5-Punkten in die Erfolgsspur zurückgefunden. Bei der weiterhin abstiegsbedrohten HSG Düsseldorf setzte sich der Tabellensechste im Endspurt mit 32:28 (13:13) durch.

Nach ausgeglichener erster Hälfte, in der die Düsseldorfer vor allem dank Torhüter Almantas Savonis meist vorne lagen, setzten sich die Gäste nach dem Seitenwechsel über 16:14 (33.) auf 20:16 (38.) ab. Die folgende Auszeit von HSG-Trainer Goran Suton half prompt: Mit fünf Toren in Folge gingen die Gastgeber ihrerseits wieder in Führung.

Als dann ausgerechnet der bis dahin sehr starke Frantisek Sulc eine Pause auf der Düsseldorfer  Auswechselbank erhielt, kippte der VfL die Partie endgültig und zog vorentscheidend bis auf 28:23 davon. Näher als auf drei Tore kamen die Rheinländer nicht mehr heran.

Während die Suton-Truppe im Hinspiel in der Schlussviertelstunde an VfL-Torhüter Goran Stojanovic gescheitert war, waren diesmal offenkundig Tempo und Intensität zu viel für die HSG. Technische Fehler und schlechte Abschlüsse machten es den Oberbergischen einfach: Bezeichnend, dass mit Zweit-Rechtsaußen Ole Rahmel und dem immer noch nicht ganz fitten Adrian Pfahl zwei der sonstigen Reservisten den VfL entscheidend nach vorne warfen.

Das Spiel in der Statistik

HSG Düsseldorf – VfL Gummersbach  28:32 (13:13)
HSG Düsseldorf: Puhle, Savonis; Berblinger (3/1), Kedzo, Hribar (3/1), Hegemann (6), Ramota (1), Fölser (2), Kogut (3), Wernicke (4), Weiß, Asgeirsson, von Gruchalla, Sulc (6).
VfL Gummersbach: Stojanovic, Lucau; Krantz, Wagner (4/2), Vukovic (5), Fäth, Lützelberger (1), Eisenkrätzer, Gunnarsson (4), Teppich, Szilagyi (6), Pfahl (3), Rahmel (5), Zrnic (4/2).
Zuschauer: 2.314. – Schiedsrichter: Damian/Wenz. – Zeitstrafen: 8:6 Minuten. – Siebenmeter: 5/2:5/4.