TSV GWD Minden - Ratkas Schützlinge schießen einfach zu wenig Tore - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
 

Ratkas Schützlinge schießen einfach zu wenig Tore

>Nach der Niederlage kam GWD Mindens Trainer Richard Ratka relativ gut gelaunt in die Pressekonferenz. "Was uns heute fehlte, war die nötige Durchschlagskraft gegen die kompakte, harte Berliner Abwehr. Wir haben einfach zu wenig Tore geworfen." Der hoch aufgeschossene Innenblock der Berliner mit Stian Vatne und Torsten Laen stellte für den Mindener Angriff eine zu hohe Hürde dar. Das Tempospiel, das die Mindener in der Vorbereitung mehrfach aufgezogen hatten, scheiterte gegen Berlin unter anderem an der Passgenauigkeit. Das machte der Trainer vor allem am hohen körperlichen Aufwand, den die Mannschaft in der Deckung betrieb, sowie an der Nervosität des ersten Saisonspiels fest.

Um so zufriedener war der Coach mit dem Deckungsverhalten seines Teams. "Aber wir müssen im Angriff einfach selbstbewusster werden. Dann kommen wir auch wieder dahin, ein Team wie die Füchse zu Hause schlagen zu können." Manager Horst Bredemeier meinte im Anschluss an die Partie: "Natürlich kann man gegen die Füchse verlieren, das ist doch überhaupt kein Thema. Nur hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Die Partie war einfach viel zu früh entschieden. Wenn wir schon verlieren, hätte mir ein 24:26 besser gefallen, das erst in den letzten zehn Minuten entschieden wird."

Als Experte des Deutschen Sportfernsehens DSF war übrigens der langjährige Mindener und jetzige Lübbecker Arne Niemeyer in der Kampa-Halle zugegen. Negative Reaktionen der GWD-Fans blieben im Gegensatz zum Spielothek-Cup vor Serienbeginn aber aus.
gwd minden

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