THW Kiel - VfL Gummersbach - Füchse Berlin - DHC Rheinland - Terminstress geht weiter - Kieler Coach reagiert dünnhäutig - "Schwachsinn" - Gislason redet sich in Rage - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Terminstress geht weiter - Kieler Coach reagiert dünnhäutig

"Schwachsinn" - Gislason redet sich in Rage

Der Terminstress geht weiter: Bereits morgen geht‘s für acht Bundesligisten weiter, selbst der VfL Gummersbach, der am Sonntagabend die Rhein-Neckar Löwen niederkämpfte, muss – beim Nachbarn TSV Dormagen – schon wieder ran. Die Top-Partie steigt in Berlin, wo Rekordmeister THW Kiel im Fuchsbau gastiert.

Wobei bei den Zebras einige Nerven blank zu liegen scheinen. In Magdeburg quälten sich die Kieler zu einem glücklichen Sieg, auch beim 31:31 im Champions-League-Spiel im dänischen Kolding am Samstag benötigte der THW neben seiner Cleverness auch Glück, um ohne Niederlage zu bleiben. Trainer Alfred Gislason reagierte auf die beiden nicht überzeugenden Leistungen seiner Truppe ausgesprochen dünnhäutig: „Man sieht, dass uns die Länderspielwoche noch in den Knochen steckt“, verwies er darauf, dass er in der Woche nach der Gala-Vorstellung beim 40:22 gegen Göppingen von seinen Stammspielern nur Christian Zeitz, Igor Anic sowie die vier Schweden Peter Gentzel, Hendrik Luindström, Marcus Ahlm und den frischgebackenen ‚Papa’ Kim Andersson im Training hatte.

"Das gehört abgeschafft"

„Wir spielen seit ewiger Zeit englische Wochen, und dann werden in der einzigen freien Woche vier Länderspiele gespielt“, schimpfte der Isländer, ohne zu bedenken, dass gerade wegen der Länderspiele die letzte Oktoberwoche bundesliga- und königsklassen-frei war. Einmal in Rage schoss der 50-Jährige, der bis vor drei Jahr selbst noch im Nebenjob die isländische Nationalmannschaft gecoacht hatte, fröhlich weiter gegen die Nationalteams: „Das ist völliger Schwachsinn, das gehört abgeschafft, ein völlig überaltertes Modell, nur um Geld in die Kassen zu spülen. Es sind noch vier Monate bis zum Turnier, was bringt das? Die Spieler können ihren Nationalmannschaften nicht absagen, da sie sich ja für Januar präsentieren wollen.“

Was für den Perfektionisten Gislason wohl genauso schlimm ist: Angesichts der englischen Wochen, die die Topteams bis Jahresende allwöchentlich erwarten, bleibt nicht viel Zeit fürs Training. Und zumindest seine Flügelzange, die beiden aktuellen deutschen Nationalspieler Dominik Klein und Christian Sprenger, sind Anfang Dezember schon wieder unterwegs – auf Einladung von Heiner Brand. Der übrigens findet aus Sicht des Bundestrainers, dass die gerade einmal zehn Tage Vorbereitung und Sichtung für die EM, die er zwischen Juli und Januar hat, viel zu wenig sind . . .

KOMMENTARE

Giggles, 09.01.15, 11:06 Uhr
That's not even 10 mientus well spent! http://oorhvewzo.com [url=http://vqomctxjf.com]vqomctxjf[/url] mehr »
Ice, 07.01.15, 06:35 Uhr
Very valid, pithy, suinccct, and on point. WD. mehr »
Alle Kommentare lesen (3)
Was meinen Sie? Schreiben Sie Ihre Meinung.
  • E-Mail-Adresse und Namen
    merken
  • (*Pflichtfelder; E-Mail-Adresse
    wird nicht veröffentlicht)
  • Kommentar absenden
MEISTGELESENE ARTIKEL