THW Kiel - Staatsanwaltschaft wertet Einlassungen des Ex-Managers aus - Schwenker schließt Aussagen ab - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Staatsanwaltschaft wertet Einlassungen des Ex-Managers aus

Schwenker schließt Aussagen ab

Die Kieler Staatsanwaltschaft hat die Vernehmungen des ehemaligen THW-Managers Uwe Schwenker abgeschlossen.

"Am Freitag hat Herr Schwenker zuletzt ausgesagt, nun werden die Aussagen ausgewertet»" bestätigte Oberstaatsanwalt Manfred Schulze-Ziffer. Zu Inhalten der Vernehmung konnte er nichts sagen. Ob eventuell aufgrund der Aussagen des ehemaligen Managers des THW Kiel erneut Zeugen geladen würden, müsse der zuständige Dezernent entscheiden.

Zeitlicher Rahmen unbekannt

Das Ermittlungsverfahren, in dessen Mittelpunkt der Verbleib von insgesamt 152.000 Euro aus der Vereinskasse steht, sei noch nicht abgeschlossen. Auch zum zeitlichen Rahmen wollte Schulze-Ziffer keine Angaben machen. 

Dem THW wird vorgeworfen, mindestens zehn Spiele in der Champions League durch Schiedsrichter-Bestechung manipuliert zu haben, darunter das siegreiche Finale 2007 gegen den Nord-Rivalen SG Flensburg- Handewitt. Gemeinsam mit dem ehemaligen Trainer Zvonimir Serdarusic wird Schwenker als Drahtzieher von Bestechungsversuchen vermutet. Beide haben bislang alle Schuldzuweisungen bestritten.