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SCM macht den "big point"

Für TBV-Manager Volker Zerbe schien es schon um alles zu gehen: "Wir haben in einigen Spielen nicht die Punkte geholt, die wir gewinnen wollten. Insofern ist das Spiel in Magdeburg so etwas wie die letzte Möglichkeit, gegen einen direkten Konkurrenten zu punkten. Das wird ein Big-point-Match, das wir für uns entscheiden müssen."

Aus diesem Vorhaben wurde nichts. Die hochstilisierte Bedeutung des Spiels schien zunächst auf beiden Teams zu lasten, die Zahl der technischen Fehler und Ballverluste wuchs beizeiten an. Bis zum 6:6 nach einer Viertelstunde blieben beide Mannschaften auf Augenhöhe. Auch das zwischenzeitlichen 13:8 (25.) sorgte längst nicht für klare Fronten, mit dem 15:13 für die Gastgeber war Lemgo zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder im Spiel. Wie übrigens auch beim 23:20 (42.) oder gar beim 33:29 dreieinhalb Minute vor dem Ende, auch wenn sich der SC Magdeburg zwischenzeitlich ein Acht-Tore-Polster erarbeitet hatte. In Gefahr geriet der Sieg dennoch nicht, weil die Magdeburger leidenschaftlicher um den Sieg kämpften. Eine Tatsache, die auch SCM-Trainer Carstens sah und hervorhob, dass die angeschlagenen Jurecki und Landsberg die Zähne zusammenbissen.