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HSG gewinnt erneut kein Punktgewinn in der Bördelandhalle

SCM-Torhüter Eijlers entnervt Wetzlar

Auch im zwölften Anlauf ist der HSG Wetzlar in der Magdeburger Bördelandhalle kein Punktgewinn gelungen. Der SC Magdeburg machte gegen die Mittelhessen das Dutzend voll und feierte mit einem 32:27 (16:12) zugleich den dritten Saisonsieg. Damit schoben sich die Elbestädter in der Tabelle vor die Mannschaft von Michael Roth.

Die Gastgeber dominierten die Partie von Beginn an. Dies mit Leidenschaft und einer so in dieser Saison nur beim Auswärtssieg in Düsseldorf erlebten Angriffswucht und unbändiger Spielfreude. Nach gut 300 Sekunden lag der SCM schon mit 6:0 vorn, in der 18. Minute bereits mit 11:2. Da nützte auch die frühe Auszeit von HSG-Trainer Roth nicht viel.

Sand im Spielgetriebe

Die Magdeburger Abwehr mit einem überragenden Gerrie Eijlers dahinter kaufte den HSG-Angreifern den Schneid ab. Im Angriff überzeugte vor allem Yves Grafenhorst, der bis zum 11:2 fünfmal traf. Doch die Gäste gaben nicht klein bei und wehrten sich nach Kräften. Als bei den Gastgebern das Wechselkarussell einsetzte und den Stammspielern erste Pausen gewährt wurden, kam Sand ins Spielgetriebe. Ballverluste und überhastete Würfe ließen die längst angeknockten Gäste wieder aufstehen. Die letzten zwölf Minuten der ersten Halbzeit gingen 10:5 an die Hessen.

Auch wenn die HSG zu Beginn des zweiten Abschnitts gar auf drei Tore herankam (13:16), mehr ließen die Magdeburger an diesem Tag nicht zu. Rojewski, van Olphen und Weber erhöhten schnell wieder auf 19:13 und demonstrierten, wer Herr in der Bördelandhalle ist. Fortan schoben die Elbestädter bis zum Schlusspfiff einen Fünf- oder Sechs-Tore-Vorsprung vor sich her. Zusammen mit der SG Flensburg-Handewitt und dem TBV Lemgo ist Magdeburg die einzige Mannschaft, bei der Wetzlar noch nie einen Zähler gewinnen konnte.