SG Flensburg-Handewitt - SG gerät nie in Gefahr - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
 

SG gerät nie in Gefahr

Trainer Ljubomir Vranjes war zufrieden. Zwar war seiner SG Flensburg-Handewitt beim rumänischen Meister HCM Constanta mit dem 32:29 (17:12) das erhoffte Torfestival im Kampf um Platz zwei mit RK Zagreb nicht gelungen, mit dem Erfolg am Schwarzen Meer haben die Flensburger die Achtelfinal-Teilnahme aber schon vor den letzten drei Gruppenspielen im neuen Jahr sicher. Und deshalb wollte der SG-Trainer seinen Mannen die Unkonzentriertheiten nach einem furiosen Start und einer 12:5-Führung nach 21 Minuten auch nicht ankreiden. "Denn alle Spiele waren nach den Strapazen der letzten Tage doch sehr müde." Nur eine Trainingseinheit zur Vorbereitung hatten die Flensburger nach der Rückkehr aus Zagreb gehabt, bevor es wieder in den Flieger Richtung Rumänien ging. Constanta, das die Flensburger im Hinspiel bereits mit 29:22 bezwungen hatten, besaß nicht die Klasse, um den Bundesligisten in Gefahr bringen zu können. Die Schleswig-Holsteiner lagen vor 2.300 Zuschauern im "Sala Sporturilor" ständig mit drei bis fünf Toren vorn, versäumten es aber durch Nachlässigkeiten in der Defensive und überhastete Abschlüsse im Angriff einen deutlich höheren Auswärtserfolg heraus zu werfen.