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Rhein-Neckar Löwen holen Kempa Cup

Sieg gegen den HSV

Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen hat das hochkarätig besetzte Vorbereitungsturnier um den Kempa Cup gewonnen. Im Endspiel in Sindelfingen besiegte der Verein überraschend den deutschen Meister HSV Hamburg mit 27:23 (13:11).

Damit nahmen die Löwen erfolgreich Revanche für die 31:32-Niederlage im Vorjahresfinale. Das Spiel um den dritten Platz gewann EHF-Pokal-Sieger Frisch Auf Göppingen mit 23:22 (11:13) gegen den spanischen Spitzenclub Ademar Leon.

Die Hamburger hatten in der Vorrunde noch souveräner agiert als ihr Finalgegner aus Mannheim. Der Favorit zog durch klare Siege gegen den TV Großwallstadt (30:23), Leon (28:22) und Zweitligist TV Bittenfeld (34:20) ins Endspiel ein. «Ich bin wieder einmal von der Einstellung meiner Spieler begeistert», sagte der neue HSV-Trainer Per Carlén.

Die Löwen verloren gegen Göppingen (19:23), sicherten sich aber trotzdem aufgrund des besseren Torverhältnisses den Gruppensieg vor dem Südwest-Rivalen. Denn die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson hatte zuvor klar gegen den dänischen Club KIF Kolding gewonnen (33:23), der wiederum danach die Göppinger besiegte (22:21). «Insgesamt gilt es, konstanter zu werden. Und im Angriff müssen wir uns natürlich verbessern», sagte Gudmundsson.

Den Internationalen Handballcup in Rotenburg/Fulda gewann der SC Magdeburg. Drei Wochen vor dem Bundesliga-Start bezwang das Team von Trainer Frank Carstens im Finale den Titelverteidiger und Ligarivalen HSG Wetzlar mit 30:25 (13:13). Beide Teams hatten mit der makellosen Bilanz von vier Siegen über die Vorrunde und das Halbfinale das Endspiel erreicht. «Das waren fünf Spiele auf hohem Niveau. Ich bin froh über den Sieg», sagte Carstens.