SC Magdeburg - TV Großwallstadt - Großwallstadts Noch-Coach David gewinnt gegen künftigen Trainer Biegler - Sieg gegen den Nachfolger - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Großwallstadts Noch-Coach David gewinnt gegen künftigen Trainer Biegler

Sieg gegen den Nachfolger

Der TV Großwallstadt hat den SC Magdeburg und Michael Biegler in die Schranken gewiesen. Mit dem 32:30 (17:13) gewannen die Mainfranken am 12. Bundesliga-Spieltag gegen das Team ihres zukünftigen Trainers, der Anfang Januar zum TVG wechselt, und untermauerten ihren achten Tabellenplatz.

Bis zum 6:6 (14.) war die Partie ausgeglichen, wechselte die Führung ständig. Dann gingen die Hausherren 8:6 (16.) und 12:8 (22.) in Führung. Diesen Drei-oder Vier-Tore-Vorsprung behaupteten die Mainfranken bis Mitte der zweiten Hälfte. Wobei der TVG seine Treffer gegen die oft unkonzentrierte und fast schon zweikampfscheue Magdeburger Deckung eher spielerisch leicht erzielte, während die Gäste sich ihre Tore nicht nur wegen der starken Leistung von Torhüter Mattias Andersson, der u.a. fünf Siebenmeter abwehrte, hart erarbeiteten.

Im Überschwang des einfachen Erfolges ließen die Großwallstädter dann ihrerseits nach, der SCM verkürzte von 26:22 (48.) auf 26:24 (50.), Zeit für eine Auszeit. Noch-TVG-Coach Peter David mahnte mehr Konzentration an, mit ein wenig Glück und Andersson schaukelten die Gastgeber den Sieg nach Hause.

Das Spiel in der Statistik:

TV Großwallstadt – SC Magdeburg (17:13)

TV Großwallstadt: Andersson, Rominger; Spatz (3/2), Weinhold (5), Kneer (5), Tiedtke (8), Larsson (1), Jakobsson, Kunz (3/1), Reuter (3), Köhrmann, Szücs (2), Kossler, Schmeißer (2).
SC Magdeburg: Eijlers, Müller; Böhm, Wiegert, Kabengele, Rojewski (3), Grohmann, van Olphen (3), Theuerkauf (3/2), Grafenhorst (3), Tönnesen (2), Coßbau, Weber (11/2), Jurecki (5).
Zuschauer: 3.800. - Schiedsrichter: Damian/Wenz.  - Zeitstrafen:  4:2 Minuten. -Siebenmeter: 4/3:9/4.