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Füchse an der Tabellenspitze

Siege für Hamburg und Berlin

Dem HSV Handball gelingt zum Auftakt des dritten Spieltags in der TOYOTA HBL der erste Auswärtserfolg der Saison. Nach zwei Heimsiegen behielt die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb auch bei der HSG Wetzlar die Oberhand. Nach 60 umkämpften Minuten stand es 27:22 (13:9) für die Hamburger. 3.464 Zuschauer in der Rittal Arena sahen dabei eine Partie, in der die Gäste, bis auf die ersten Minuten, über die gesamte Spielzeit führten und in Michael Kraus ihren besten Werfer hatten. Der Mittelmann erzielte im Spielverlauf sechs Tore, für die HSG Wetzlar erzielte Lars Friedrich sieben Treffer. Torsten Jansen gelang in seinem 300. Pflichtspiel für den HSV Handball derweil sein 1200. Treffer.

Die Statistik:

HSG Wetzlar: Weber (11 Paraden, 1.-49.); (2 P., 49.-60.);
Friedrich 7/5, Schmidt 4/1, Jungwirth 3, Müller 3, Chalkidis 1, Fäth 1, Valo 1, Mraz 1, Kristjansson 1, Salzer, Schneider

HSV Handball: Sandström (15/1 P., 1.-60.); Bitter (1/1 P., bei zwei Siebenmetern eingewechselt);
Kraus 6/1, M. Lijewski 5, Lindberg 4/3, B. Gille 3, Hens 2, Flohr 2, Jansen 2, Vori 1,Lackovic 1, Schröder 1, Duvnjak, G. Gille

 

Es ist nur eine Momentaufnahme, die vermutlich nur bis zum Samstag- oder Sonntagabend anhält: Die Füchse Berlin sind Tabellenführer, auch wenn das 24:19 (11:7) beim DHC Rheinland nicht nur Anlass zur Freude ist. Wie in den ersten beiden Spielen glänzten Silvio Heinevetter und die Abwehr. Dafür erlaubten sich die Füchse im Angriff unzählige technische Fehler und schafften es nie ihre Überlegenheit auszuspielen. Wie bereits gegen Lübbecke setzten sie sich erst kurz vor Schluss vorentscheidend ab. Alexander Petersson und Sven-Sören Christophersen trafen je sechsmal für die Füchse Berlin.

Die Füchse Berlin haben noch einmal eine Veränderung im Kader vorgenommen. Rückraumspieler Runar Karason absolvierte gegen den DHC Rheinland sein letztes Spiel im Dress der Füchse Berlin  und wird per Zweifachspielrecht zum Bergischen HC in die zweite Liga Süd wechseln.
Dafür verpflichten die Hauptstadthandballer einen alten Bekannten. Mark Bult, der die Füchse im Sommer Richtung Kielce (Polen) verließ, wird ab der nächsten Woche Alexander Petersson auf der rechten Rückraumseite unterstützen.