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Sonderlob für Henning Fritz

Die Löwen wechselten munter durch, konnten sich sogar den Luxus erlauben, einen Weltklassemann wie Olafur Stefansson erst Mitte der zweiten Halbzeit aufs Parkett zu schicken. "Für unsere anstehenden Aufgaben war das wichtig, dass ich hier allen Spielern Einsatzzeiten geben und sich alle zeigen konnten", sagte Löwen-Dompteur Ola Lindgren, der den Grundstein zum Sieg "in einer sehr soliden Abwehrarbeit" sah. "Wir haben die Räume gut eng gemacht, hatten einen starken Henning Fritz zwischen den Pfosten und sind immer wieder zu Gegenstößen gekommen. Auch vorne haben wir diszipliniert gespielt, wenig technische Fehler gemacht", sagte der 45-jährige Schwede.

Bis zum 6:6 (13.) hielt der Neuling die Partie offen, leistete sich dann eine zwölfminütige Schwächephase, in der die Gäste auf 6:14 davonzogen. "Wir haben aber dennoch den Kopf nicht hängen lassen, Moral und Disziplin gezeigt und uns ordentlich aus der Affäre gezogen", kommentierte TSV-Trainer Frank Carstens, der insbesondere mit der Deckungsleistung zufrieden war, "aber man kann gegen solch einen Gegner natürlich nicht alles verhindern."

Vorne haben die Burgdorfer aber noch Potenzial nach oben. "Das Spiel war für uns ein Schritt nach vorne. Wir haben an Selbstvertrauen gewonnen, müssen aber jetzt gegen Düsseldorf und danach gegen Dormagen punkten. Das wird Abstiegskampf pur."

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