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Späte Aufholjagd

Die Aufholjagd kam zu spät. Ursache für die erneute Niederlage war die erste Spielhälfte. Nach einem starken Beginn konnte Friesenheim dem Druck der Gäste nicht standhalten und so geriet die TSG-Sieben bereits nach 16 Minuten mit vier Toren (7:11) in Rückstand. Vorausgegangen waren haarsträubende Abspielfehler von Christian Dissinger und Gabor Ancsin, die Robert Weber mit Gegenstößen eiskalt zu Toren nutze. "Wir haben in dieser Phase zu leichtfertig die Bälle verloren und sind so gewaltig in Rückstand geraten", meinte Spielmacher Andrej Kogut. "Auch wenn diesmal die Angriffsleistung deutlich besser gegenüber den vorherigen Spielen war, kommt der Abschluss bei uns immer noch zu früh", sagte Kogut. "Es war auch viel Pech auf unserer Seite", ergänzte Kreisläufer Evgeni Pevnov. Bis zum Pausenpfiff setzte sich der SCM auf 14:21 ab.

Nicht wieder zu erkennen, waren die Hausherren in Spielabschnitt zwei. In einer furiosen Aufholjgad kamen sie den Gästen immer näher. Beim Stande von 22:24 und beim 30:31 lag eine Sensation in der Luft. Dann versagten bei den Eulen die Nerven: Erst brachte Christian Dissinger die Gäste nach einem Abspielfehler in Ballbesitz, der ohne Folgen blieb, dann warf Evgeni Pevnov völlig freistehend über das Tor. Im Gegenzug traf Damir Doborac zum 31:34. Die Entscheidung.